Db Studentenkredit

Studienkredit: Sparen mit Förderdarlehen

Die meisten Studenten brauchen auf dem Weg zum Bachelor finanzielle Unterstützung, sei es durch die Verwandtschaft, BAföG, einen Db Studentenkredit oder ein Förderdarlehen. Doch nicht jeder hat Eltern, die ihn finanzieren können und manchmal reicht das BAföG einfach nicht aus, um konzentriert und sorgenfrei zu studieren. Für Studenten gibt es deshalb eine ganze Reihe staatlicher und privatwirtschaftlicher Angebote, die ihren Lebensunterhalt sichern und ihnen ein zielstrebiges Studium ermöglichen sollen.

Studienkredite von Sparkassen und Privatbanken

Studium & Ausbildung finanzieren

Nur wenige Banken vergeben einen eigenständigen Privatkredit für Studenten. Vor allem in Hochschuldstädten gibt es jedoch Sparkassen, die ein spezielles Darlehen für Studierende anbieten. Da Sparkassen stets lokal und somit unabhängig voneinander organisiert sind, können die vertraglichen Details zu Zinshöhe, maximaler Laufzeit und Beginn der Rückzahlungsphase von Niederlassung zu Niederlassung unterschiedlich ausfallen. Je nach Anbieter schwankt der höchste monatlich auszahlbare Betrag beispielsweise zwischen 500 und 800 Euro oder ist der Beginn der Rückzahlung 12 bis 24 Monate nach Studienabschluss vorgesehen.

Auch die Zinsen lassen sich online nicht ermitteln und müssen persönlich bei der Filiale vor Ort angefragt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Volksbanken, Raiffeisenbanken und Privatbanken wie die Deutsche Bank, die bis 2013 den Db Studentenkredit vergab, die mittlerweile den KfW-Studienkredit vermitteln. Auch Experten raten eher dazu, Förderkredite den Angeboten von Privatbanken vorzuziehen. Sie sind nicht nur zinsgünstiger, sondern gehen auch mit fairen und realistischen Rückzahlungsbedingungen einher. Zusätzliche Kreditsicherheiten wie sie etwa für Autokredite oder Darlehen ähnlichen Umfangs typisch sind, werden beim Studentendarlehen aber nie verlangt.

Staatlich geförderte Finanzierungsmöglichkeiten

Studierende können auf verschiedenen Wegen in den Genuss staatlicher Förderung kommen. So vergibt das Bundesverwaltungsamt beispielsweise ein Abschlussdarlehen für Studenten in der späten Phase ihrer Ausbildung. Beim Bildungsministerium hingegen können Studierende das sogenannte Deutschlandstipendium beantragen, das sowohl vom Bund als auch von privaten Stiftern finanziert wird. Am häufigsten jedoch trägt der KfW-Studienkredit zum Lebensunterhalt deutscher Studenten bei. Wie alle Förderdarlehen wird er über die Hausbank beantragt und nicht über die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die ihn vergibt.

Beantragen kann ihn jeder deutsche Staatsangehörige, der an einer deutschen Hochschule eingeschrieben und zwischen 18 und 44 Jahre alt ist. Die monatliche Auszahlung beträgt je nach Bedarf zwischen 100 und maximal 650 Euro und ist beim Erststudium über einen Zeitraum von 14 Semestern möglich. Dabei sind die Zinsen variabel und werden zweimal jährlich der aktuellen Marktentwicklung angepasst. Für die Rückzahlungsphase kann auch ein fester Zinssatz vereinbart werden. Sie beginnt frühestens 6 Monate, spätestens aber zwei Jahre nach der letzten Auszahlung.

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