Dispozinsen Berechnen

Dispozinsen vergleichen und Geld sparen

Wer einen Dispo beantragen möchte, sollte zuvor die Dispozinsen berechnen. Grundsätzlich erfolgt die Abrechnung bei allen Banken gleich: Kosten fallen nur an, wenn sich Kunden im Minus befinden. Banken verlangen die Zinsen tagesaktuell vom momentanen Minusstand. Bei der Höhe der Zinsen finden sich aber erhebliche Unterschiede. Sie können unter zehn Prozent betragen, sie können aber auch über fünfzehn Prozent liegen.

Ein Vergleich zahlt sich aus.

Zinsen und Kontoführungsgebühren

Kontokorrent- & Dispositionskredit

Der Dispozins entscheidet über die Kosten für den praktischen Verfügungsrahmen, weitere Gebühren fallen speziell für den Dispo nicht an. Kunden zahlen weder eine Einrichtungsgebühr noch zusätzliche Nutzungsgebühren jenseits der Zinsen. Deshalb lassen sich Dispokredite leicht vergleichen, Interessierte müssen nur auf den Zinssatz schauen. Zusätzlich empfiehlt sich ein Dispo Rechner. Mit ihm können User ausrechnen, was Zinssätze bei bestimmten Beispielen konkret bedeuten. So können sie zum Beispiel eingeben, dass sie innerhalb eines Jahres zwei Monate lang 1.000 Euro des Verfügungsrahmens verwenden. Der Rechner zeigt dafür die exakten Kosten an. Diese lassen sich ins Verhältnis zu anderen Angeboten mit abweichenden Zinshöhen setzen.

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Wenn Interessierte Dispozinsen berechnen, sollten sie an einen wichtigen Aspekt denken: Die Zinssätze können sich jederzeit ändern. Banken können Dispozinsen immer ohne Vorankündigung nach oben oder unten anpassen. Die Ergebnisse eines Vergleichs stellen deshalb nur eine Momentaufnahme dar. Fordern zwei Banken fast identische Zinsen, kann sich deren Rangfolge bei einem Zinsranking bald ändern. Die Erfahrung zeigt aber, dass die Grundaussage solcher Vergleiche dauerhaft Gültigkeit besitzt. Eher günstige Anbieter bleiben günstig, teure Institute werden auch später hohe Dispozinsen berechnen.

Ein Dispokredit setzt ein Girokonto voraus. Beim Vergleichen verdienen auch dessen mögliche Kosten Beachtung. Bestenfalls handelt es sich um kostenfreies Konto. Zwei unterschiedliche Modelle haben sich insbesondere bei Direktbanken etabliert: Die einen bieten ein gebührenfreies Konto für alle. Die anderen verzichten nur dann auf Kontoführungsgebühren, wenn Kunden monatlich einen gewissen Mindestgehaltseingang verzeichnen. Diese Summe kann beispielsweise bei 1.000 Euro liegen, sie muss in jedem Fall in einem Betrag eingehen.

Dispo: Alternative zu Ratenkrediten?

Die Dispozinsen liegen deutlich höher als die Zinsen für Ratendarlehen. Dennoch kann sich bei einem kurzfristigen Finanzierungsbedarf als günstiger erweisen, einen Dispo zu nutzen. Das basiert auf der Art der Zinsabrechnung. Beispiel: Jemand benötigt 1.000 Euro. Bei einem Ratenkredit fallen die Zinsen auf die Restschulden an, die nur langsam abnehmen. Bei einem Dispokredit verändert sich das Volumen ständig. Nach dem Gehaltseingang befindet sich das Konto vielleicht vorübergehend im Plus, dann kostet die Finanzierung zwischenzeitlich nichts. Insgesamt kann sich aufgrund dieses Effekts bei einem Dispokredit ein finanzieller Vorteil ergeben. Wichtig ist aber, dass Verbraucher nicht dauerhaft im Minus verbleiben.

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