Dispozinsen Vergleich

Dispo: Zinsen der Banken vergleichen

Viele nutzen den Dispo bei ihrer Hausbank, ohne jemals einen Dispozinsen Vergleich durchgeführt zu haben. Angesichts massiver Zinsunterschiede zwischen den Banken stellt das eine Nachlässigkeit dar. Gute Institute verlangen für den Dispositionskredit einen Zinssatz von unter 10 %, schlechte Anbieter von 15 % und mehr. Es besteht somit ein erhebliches Einsparpotenzial, wenn Kunden zu einer besseren Bank wechseln. Dabei sollten sie auch mögliche Kontoführungsgebühren berücksichtigen.

Bank mit niedrigem Dispozins wählen

Kontokorrent- & Dispositionskredit

Zahlreiche Verbraucher vergleichen die Konditionen bei Ratenkrediten gründlich, bei einem Dispokredit dagegen nicht. Sie besitzen ein Girokonto und freuen sich über die Möglichkeit der Überziehung, Anlass zu einer intensiveren Beschäftigung sehen sie nicht. Das kann sie teuer zu stehen kommen. Wer den Überziehungsrahmen regelmäßig gebraucht, muss mit erheblichen Zinsen rechnen. Ob dafür zum Beispiel 9 % oder 14 % anfallen, macht einen enormen Unterschied. Diese unnötigen Mehrkosten lassen sich mit einem Dispozinsen Vergleich leicht meiden.

Bei einem Kontokorrentkredit wie dem Dispo müssen Nutzer hauptsächlich auf den dafür verlangten Zinssatz achten. Auf einem Vergleichsportal lesen sie die aktuellen Konditionen vieler Banken nach, billige Institute erkennen Verbraucher auf einen Blick. Die besten Anbieter erweisen sich in der Regel auch dauerhaft als gute Adresse. Zwar können Banken die Höhe der Dispozinsen jederzeit verändern. Aber meist handelt es sich nur um übliche Anpassungen an Marktentwicklungen. Steigt der Marktzins etwa um 0,5 %, vollziehen das die Institute nach. Es kommt nur selten vor, dass bisher günstige Institute ihre Zinsen massiv steigern und so zu durchschnittlichen oder gar teuren Anbietern werden.

Wichtiges Vergleichskriterium: Kontogebühren

Einen Dispo Kredit räumen Banken auf dem Girokonto ein, deswegen sollten sich Wechselwillige auch mit dessen Konditionen bei einem Dispozinsen Vergleich beschäftigen. Die entscheidende Frage: Verlangen Banken Kontoführungsgebühren? Bei manchen Banken betragen diese Gebühren 5 Euro im Monat und mehr, beträchtliche Fixkosten. Diese Kosten lassen sich komplett meiden, empfehlenswerte Institute bieten komplett gebührenfreie Girokonten.

Interessierte sollten die Voraussetzungen für die Gebührenfreiheit aber genau prüfen. Einige Banken verzichten nur auf Kontoführungsgebühren, wenn Kunden einen monatlichen Mindestgeldeingang in Form eines Lohns oder einer Rente verzeichnen. Dieser muss zum Beispiel 1.000 Euro betragen. Erfüllen Kontoinhaber diese Voraussetzung nicht, erheben die Institute Gebühren. Andere Banken offerieren grundsätzlich kostenlose Girokonten. Diese empfehlen sich vor allem für Nichtverdiener wie Studierende und Arbeitslose sowie für Geringverdiener. Insgesamt sollte beim Dispozinsen Vergleich der Grundsatz gelten: möglichst geringe Zinsen für den Dispo, möglichst keine Gebühren für das Konto.

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