Eurokredit

Mit einem Eurokredit Liquidität von Firmen wahren

Mit einem festen Zinssatz von bis zu 12 Monaten ist ein Eurokredit eine gute Gelegenheit für ein Unternehmen, sich kurzfristig bei einer Bank dringend notwendige Liquidität zu beschaffen. Damit kann das Unternehmen eine einkommensschwache Zeit finanziell überbrücken. Im Prinzip bezeichnet ein Eurokredit zwei ganz verschiedene Varianten von einem Kreditangebot. Auf der einen Seite steht er für eben jenen kurzfristigen Kredit, der am Geldmarkt aufgenommen wird und der Liquiditätsbeschaffung dient. Auf der anderen Seite kann ein Eurodarlehen für ein Unternehmen auch dazu dienen, sich längerfristig Kapital zu beschaffen.

Seit Basel II, damit werden umfangreiche Vorschriften für das Eigenkapital von Unternehmen bezeichnet, haben Firmen es oft sehr schwer, Engpässe bei ihrer Zahlungsfähigkeit mit Hilfe von langfristigen Darlehen zu überbrücken. Damit wird es für die Firmen kritisch, sich dringend benötigte Waren zu besorgen.

Kurzfristige Beschaffung von Liquidität

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Normalerweise hat der Eurokredit eine Laufzeit von insgesamt zwölf Monaten. Damit zählt diese Kreditvariante eher zu den alternativen Modellen bei der Finanzierung. Banken und Sparkassen bezeichnen ein Eurodarlehen gern auch als Bargeldvorschuss. Je nach Kreditinstitut beträgt der Kreditrahmen 50000 Euro und mehr. Üblich sind in der Regel bis zu etwa 100000 Euro. Der Zinssatz für einen Eurokredit liegt im Allgemeinen bis zu zwei Prozentpunkte unter dem Zinssatz, den Banken für einen Kontokorrentkredit berechnen. Ein Kontokorrentkredit ist eine von vornherein befristete Überziehungsmöglichkeit auf dem Girokonto eines Unternehmens, die ein Kreditinstitut eben jener Firma einräumt, damit diese Engpässe bei der Liquidität überbrücken kann. Ein solcher Überziehungskredit wird vom Kreditnehmer in großen Raten und meist sehr schnell zurückgezahlt. Da der Eurokredit im Durchschnitt billiger ist als ein Kontokorrentkredit, muss der Kreditnehmer über eine gute Bonität verfügen, um ihn überhaupt zu erhalten.

Zinsschwankungen

Viele Firmen nutzen das Eurodarlehen als eine billige Alternative zum Kontokorrentkredit. Das ist möglich, weil dieses Darlehen nicht nur für große Konzerne zur Kapitalbeschaffung gedacht ist. Denn auch geringe Kreditsummen von etwa 50000 Euro sind als Darlehenssumme bei dieser Kreditart möglich. Der Kredit wird vom Schuldner in Raten zurückgezahlt. Dabei ist es auch möglich, eine Zinszahlung monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich zu vereinbaren. Der Zinssatz selbst orientiert sich in aller Regel an einer bestimmten Bezugsgröße, an die er gebunden ist. Das bedeutet, dass der Zins beim Eurodarlehen variabel vereinbart wird. Damit kann er Schwankungen unterliegen, je nachdem, wie sich der korrespondierende Zinssatz seiner Bezugsgröße entwickelt. Flexible Zinsen innerhalb der Laufzeit haben auch Auswirkungen auf die Höhe der vereinbarten Zinsrückzahlung.

Für den Kreditnehmer birgt ein variabler Zinssatz in erster Linie die Gefahr, dass sich die Zinsen während der Laufzeit erhöhen. Damit wird der Kredit insgesamt nämlich teurer. Der Kreditnehmer muss deshalb über gute Informationen zur Bezugsgröße verfügen. Dann ist es für ihn möglich, die weitere Entwicklung dieser Bezugsgröße für die Zukunft möglichst realistisch einzuschätzen. Und zwar, bevor er sich für ein solches Angebot entscheidet. Allerdings nimmt das Risiko, dass der Kredit durch variabel steigende Zinsen teurer wird, mit zunehmender Laufzeit ab. Denn mit einer fortschreitenden Laufzeit wird auch der Kapitalbetrag kleiner, den der Kreditnehmer zurückzahlen muss. Außerdem kann man sich auch mit einer so genannten Deckelung vor steigenden Zinsen schützen. Dabei vereinbart man bereits bei Vertragsschluss einen Zins, über den nicht hinausgegangen werden darf. Allerdings wird für diese Deckelung eine Gebühr fällig. Diese Gebühr heißt Cap Gebühr, weil dem ausgebenden Kreditinstitut durch die Deckelung, den Cap, Einnahmen entgehen können, wenn der Zins tatsächlich steigt.

Übrigens kann ein Euro Kredit in allen üblichen Währungen und nicht nur in der Währung Euro aufgenommen werden. Auch hier gilt es, die Angebote zu vergleichen. Bei der Bereitstellung des Darlehens können Gebühren fällig werden. Vor allem dann, wenn die Kreditsumme nicht sofort in Anspruch genommen wird, muss der Kreditkunde Bereitstellungszinsen an die Bank oder Sparkasse zahlen. Bei verschiedenen Banken fallen außerdem Provisionen an.

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