Kleinkredit für Azubis

Kleine Kredite für Auszubildende

Ein Kleinkredit für Azubis kann aus vielen Gründen notwendig werden. Mit dem Ende der Schulzeit beginnt in vielen Fällen auch die Loslösung vom Elternhaus. Die Ausbildung im Wunschberuf ist nur in einer anderen Stadt möglich, deshalb ist die erste eigene Wohnung einzurichten. Der Ausbildungsbetrieb oder die Berufsschule ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gut erreichbar, und ein kleiner Gebrauchtwagen muss her. Oder die Ausbildungsvergütung reicht nicht zur Deckung von Miete und anderen Lebenshaltungskosten, so dass regelmäßig ein Zuschuss per Kredit finanziert werden muss.

Ausbildungsdarlehen mit Bürgschaft

Kleinkredite

Zwar tun sich die Banken allgemein schwer bei der Kreditvergabe an Menschen mit geringem, unregelmäßigem oder auf lange Sicht unsicheren Einkommen, weil sie Zweifel haben an der Bonität des Schuldners. Sie befürchten beispielsweise einen Zahlungsausfall, wenn der Azubi nach der Lehrzeit nicht übernommen wird. Aber dennoch gibt es Ausnahmen. Ein Kleinkredit für Azubis ist vor allem dann einfach und auch günstig zu bekommen, wenn Eltern mit gutem Gehalt in einer gefestigten beruflichen Position als Bürgen unterschreiben. Die Bank minimiert ihr Risiko, denn bei der üblichen Form, der selbstschuldnerischen Bürgschaft, haftet der Bürge wie der Hauptschuldner selbst, wenn die Zahlungen ausbleiben. Das verminderte Risiko bedeutet nicht nur eine einfachere Vergabeentscheidung, sondern auch niedrigere Zinsen.

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Laufende Zahlungen oder Einmalbeträge

Das bekannteste Darlehen für Auszubildende ist vermutlich der KfW Bildungskredit. Die KfW engagiert sich seit ihrer Gründung 1948 im Nachkriegsdeutschland für Förderungen aller Art. Der ursprüngliche Name – Kreditanstalt für Wiederaufbau – stand für die Finanzierung der Beseitigung von Kriegsschäden. Heute haben sich die Aufgaben der größten nationalen Förderbank gewandelt. Der Bildungskredit, den es in ähnlicher Form auch bei anderen Geldinstituten gibt, kann in monatlichen Raten oder zum Teil auch als Einmalzahlung abgerufen werden. Damit werden die Auszahlungen flexibel an die oben dargestellten Verwendungszwecke angepasst.

Es muss nicht immer ein Ratenkredit sein

Vielleicht geht es aber gar nicht um eine laufende Unterstützung oder eine wirklich große Anschaffung. Vielleicht müssen Sie als Auszubildender nur einen kleineren Engpass bis zur nächsten Zahlung der Ausbildungsvergütung überbrücken, weil eine Nachzahlung aus der Stromabrechnung fällig wird oder eine kleinere Reparatur am Auto ansteht. Wenn Ihre Bank Ihnen auf dem Girokonto einen Dispositionsrahmen eingeräumt hat, brauchen Sie den Aufwand für einen Ratenkredit nicht zu betreiben. Bis zu 500 Euro Minus sind auch bei Azubi-Konten durchaus möglich. Schauen Sie, was die Bank mit Ihnen bei Eröffnung des Kontos oder später vereinbart hat. Nutzen Sie den Dispo aber nicht zu lange. Nach einem, spätestens nach zwei Monaten sollte das Konto wieder im Plus sein. Die Dispo-Zinsen liegen im Schnitt bei 10 %, und auf die Dauer werden Schulden auf dem Girokonto einfach zu teuer. Außerdem verliert der Dispo seine Funktion als Sicherheitsreserve, wenn er ständig ausgeschöpft ist.

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