Konditionen Privatkredit

Auf was es beim Privatkredit ankommt

Die Konditionen für einen Privatkredit verdienen vor dem Abschluss einen genauen Blick, insbesondere die Kosten. Hier gibt es einen wesentlichen Unterschied zu Bankdarlehen: Bei Privatkrediten über Plattformen fallen zusätzlich zu den Zinsen Gebühren an. Nur wer diese bei einem Privatkreditvergleich berücksichtigt, kann das günstigste Angebot ermitteln. Einen Spezialfall bildet die private Geldleihe zwischen zwei sich bekannten Personen, die den Vertrag ohne Vermittler unterzeichnen. Hier findet sich eine große Bandbreite an Modellen und Konditionen.

Verwandte überlassen sich das Geld zum Beispiel häufig zinsfrei oder höchstens zu sehr niedrigen Zinssätzen. Wichtig ist aber: Auch wenn zwischen beiden Seiten ein Vertrauensverhältnis besteht, sollten sie die Konditionen für einen Privatkredit stets niederschreiben. Zwischen Personen kann es immer zu Zerwürfnissen kommen, auch bei Verwandten und Freunden. Dann erweist sich ein Kreditvertrag als wichtig. So kann der Kreditgeber beispielsweise nachweisen, dass er überhaupt Geld verliehen hat.

Konditionen bei Vermittlungsportalen: Die wesentlichen Aspekte

Kredit von Privat

Bei den Privatkredit-Konditionen interessieren erstens die Zinsen. Die meisten Plattformen arbeiten mit Zinsstaffeln. Nach der Anmeldung von Interessierten führen sie eine Bonitätsprüfung durch. Sie begutachten die Schufa-Datei sowie Einkommensnachweise. Auf dieser Basis ordnen sie Registrierte einer Zinsstufe zu. Menschen mit sehr guter Bonität können zum niedrigsten Zins finanzieren, andere müssen höhere Kosten stemmen. Zu den jeweiligen Konditionen stellen Nutzer anschließend eine Kreditanfrage: Finden sich genügend private Investoren, kommt der Kreditvertrag tatsächlich zustande. Bei einem Vergleich sollten Nutzer die Zinsstaffeln unterschiedlicher Anbieter einbeziehen. Das gibt aber nur eine grobe Orientierung. Verbraucher können nicht wissen, nach welchen konkreten Kriterien die Plattformen einstufen. Deshalb empfiehlt es sich, bei mindestens zwei attraktiv wirkenden Dienstleistern das Anmeldeformular auszufüllen. Erst mit einer Einordnung in eine bestimmte Bonitätsstufe können Verbraucher tatsächlich vergleichen, wer die besten Zinssätze für ein Privatdarlehen bietet.

Die Gebühren als zweiter finanzieller Faktor lassen sich schon vorab vergleichen, diese veröffentlichen die Anbieter transparent auf ihren Homepages. Die Gebührenmodelle unterscheiden sich. Es kann sich zum Beispiel um eine Pauschalgebühr plus einem prozentualen Anteil an der Kreditsumme handeln. Eventuell berechnet sich die Gebühr auch nur prozentual am Darlehensbetrag. Zudem verdient Beachtung, dass die Plattformen immer mit einer Bank zusammenarbeiten. Diese verantwortet sämtliche finanzielle Transaktionen wie die Entgegennahme und Kontrolle der Ratenzahlungen und das Weiterleiten an die Kreditgeber. Teilweise fallen dafür separate Gebühren an, etwa eine feste Kontoführungsgebühr sowie ein prozentual berechneter Gebührensatz. Bei manchen Dienstleistern existiert dagegen kein extra Kostenpunkt dafür, hier bezahlen Kreditnehmer nur eine Pauschalgebühr für die Plattform sowie den Bankservice.

Die Konditionen für einen Privatkredit umfassen nicht nur die unmittelbaren Kosten, sondern auch die Modalitäten für die Tilgung. Bestenfalls erlauben Dienstleister Sondertilgungen. Verfügen Verbraucher nach dem Vertragsabschluss überraschend über finanzielle Möglichkeiten, können sie dann außerplanmäßig tilgen und damit die Restschulden sowie die Zinskosten reduzieren. Zudem ist wichtig, ob Anbieter für eine Sondertilgung Gebühren fordern.

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