Kredit Abgelehnt was nun

Was nach abgelehntem Kredit noch geht

Viele Bankkunden fragen sich, wenn ihr Kredit abgelehnt wurde, was nun zu tun ist. Das wichtigste ist, bei dem Kreditinstitut nach den Ursachen für die Ablehnung zu forschen. Denn manchmal beruhen Ablehnungsgründe auf falschen Informationen. Ist das nachzuweisen, kann der Bankkunde etwas unternehmen.

Schufa-Einträge kontrollieren

Kredit von Privat

Bevor die Bank einen Kredit vergibt, erkundigt sie sich nach der Bonität ihres Kunden. Dabei fragt sie auch bei der Schufa nach dessen Zahlungsverhalten. Ein negativer Eintrag über den Betreffenden bei der Auskunftei kann verhindern, dass er ein Darlehen bekommt. Aber nicht immer sind Einträge bei der Schufa auch wirklich aktuell. So ist gesetzlich geregelt, dass negative Einträge nach drei Jahren aus der Datei gelöscht werden müssen. Nicht immer hält sich die Schufa an diese Frist. Wurde ein Kredit abgelehnt wurde, was nun ja aus Sicht des Kunden unbegründet passieren kann, sollte er also erstmal eine kostenlose Schufa-Auskunft einholen. Diese steht ihm einmal im Jahr sogar zu. Stellt er ungerechtfertigte oder nicht gelöschte negative Eintragungen fest, dann kann er schriftlich deren Löschung beantragen. Dafür muss er sein Anliegen beweisen können.

Das Einkommen verbessern

Banken lehnen Anträge auf einen Kredit auch dann ab, wenn sie den Kunden für nicht kreditwürdig halten. Auch das hat mit seiner Bonität zu tun. Hat er ein aus der Sicht der Bank zu niedriges Einkommen, wird sie das Darlehen unter Umständen nicht bewilligen. Banken werfen dabei gern einen Blick auf das pfändbare Einkommen. Aktuell liegt es bei etwas über 1.000 Euro. Bleibt nach Abzug des pfändbaren Betrags nach Annahme der Bank nicht genügend Gehalt über, sagt sie eher nein zum Kredit. Ein zusätzlicher 450-Euro-Job, den man dem Kreditinstitut nachweisen muss, hebt das Einkommen und verschafft ein Argument, vielleicht doch einen etwas kleiner ausfallenden Kredit zu bekommen. Banken werten übrigens auch das Einkommen, das Kunden tatsächlich zur Verfügung steht. Sie stellen Einnahmen und Ausgaben gegenüber und lehnen ein Darlehen ab, wenn jemand nur auf ein kleines verfügbares Einkommen zugreifen kann. In diesem Fall hilft es, die Ausgaben einzuschränken und sich zum Beispiel von alten Krediten und Verpflichtungen zu lösen.

Hilfe für Selbstständige oder Arbeitslose

Selbstständigen mit unregelmäßigem Einkommen haben bei Kreditinstituten oft Probleme mit Darlehen. Das gleiche trifft für Arbeitslose zu, die Arbeitslosengeld I oder sogar Hartz IV bekommen. Bei diesen Personengruppen wird oft ein Kredit abgelehnt. Was nun helfen könnte, ist ein Bürge, der solvent ist und die finanziellen Risiken übernimmt. Eine andere Möglichkeit besteht darin, eine Lebensversicherung als Sicherheit zu bieten. Lassen sich Banken oder Sparkassen nicht darauf ein, muss ein privater Geldgeber her. Kredite von Privat von online Plattformen sind vor allem für jeden Selbstständige eine Alternative, weil die Geldgeber hier großzügiger entscheiden. Selbst Kunden mit einer eingeschränkten Bonität bekommen trotz Arbeitslosigkeit und Schufa eventuell ein kleineres Darlehen von privaten Kreditplattformen, wenn sie sich mit einem wasserdichten Vertrag zur Rückzahlung verpflichten.

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