Kredit für Investition im Ausland

Auslandsinvestitionen per Kredit finanzieren

Bei einem Kredit für Investitionen im Ausland stellt sich die Frage, ob die Finanzierung besser mit der inländischen Hausbank oder mit einem Geldinstitut vor Ort zu regeln ist . Beide Lösungen haben Vor- und Nachteile. Eine Bank in dem Land, in dem Sie Ihre Auslandsinvestition planen, kennt die örtlichen Verhältnisse am besten. Sie kann viel eher beurteilen, ob der vorgelegte Geschäftsplan realistisch ist, ob der Standort gut gewählt, die Kosten und Erträge korrekt angesetzt sind. Sie weiß, wie nach den vor Ort geltenden Gesetzen eine Kreditsicherung erfolgen kann, ob zum Beispiel der Eintrag von Grundpfandrechten möglich ist oder ob Versicherer der technischen und kaufmännischen Betriebseinrichtung Sicherungsscheine für die Kreditgeber ausstellen, wie es in Deutschland praktiziert wird.  

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Nehmen Sie den Kredit für Ihre Investition im Ausland bei einer dort ansässigen Bank, haben Sie aber einen Vertrag, den Sie möglicherweise aus verschiedenen Gründen gar nicht verstehen. Sie sehen den Vertragstext in einer fremden Sprache, bei der Ihnen auch eine Übersetzung nicht viel nützt, weil Fachbegriffe vielleicht gar nicht exakt übersetzt werden können. Das hängt mit dem zweiten Grund zusammen, der unterschiedlichen Rechtsordnung. Selbst in der EU mit weitgehend harmonisiertem Recht gibt es noch bedeutende Abweichungen. Deutsche Spezifika, die für die Kreditsicherung entscheidend sind, findet man im Ausland nicht überall so wieder. Denken Sie nur an den feinen Unterschied zwischen Hypothek und Grundschuld oder an die Trennung zwischen Besitz als tatsächlicher und Eigentum als rechtlicher Verfügungsgewalt über eine Sache.

Das Beste aus zwei Welten

Kredit

Der ideale Partner für eine kreditfinanzierte Auslandsinvestition ist eine inländische Bank mit einem Kooperationspartner am Ort der geplanten Investition. Zusammenarbeit über Grenzen hinweg findet man nicht nur bei international operierenden Bankengruppen. Auch die Sparkassen verfügen über ein gutes Netzwerk. Die Europäische Sparkassenvereinigung (ESV) ist mit einem Mitglieder-Anteil von rund einem Drittel aller Banken im standardisierten Privatkundengeschäft der wohl größte Bankenverband in Europa. Auch außerhalb Europas arbeiten sie im Weltinstitut der Sparkassen (WIS) zusammen. Durch solche Kooperationen ist es möglich, dem Kunden über seine Hausbank einen Kreditvertrag mit vertrauten Inhalten anzubieten, während die Partnerbank den Business Plan, die Kreditwürdigkeit, Sicherungsmöglichkeiten und sonstige Besonderheiten vor Ort prüft.

Förderdarlehen auch im Ausland

Bei der Förderbank KfW kann ein Kredit auch für Investitionen im Ausland zu sehr günstigen Konditionen genommen werden. Geeignet für Neugründungen sind insbesondere die Produkte 073 bis 076, der ERP-Gründerkredit Universell. Die Abkürzung ERP steht für European Recovery Program, besser bekannt als Marshallplan für den Wiederaufbau Europas nach dem zweiten Weltkrieg. Die KfW verwaltet dieses Geld, das bis heute auf stolze 12 Milliarden Euro angewachsen ist. Investitionen und Betriebsmittel werden mit Kreditsummen bis 25 Millionen Euro gefördert.