Kredit Sparda Bank

easyCredit: Das Darlehen von der Sparda-Bank

Der Kredit von der Sparda-Bank ist recht verbreitet, obwohl er kaum in den Vergleichsportalen auftaucht. Der Markenname easyCredit ist vielleicht sogar bekannter als die Sparda-Bank selbst, weil ewasyCredit auch im Sportsponsoring vertreten ist. Genau genommen ist es aber gar nicht die Sparda-Bank, die den easyCredit vergibt. In Wahrheit steckt dahinter die TeamBank AG in Nürnberg.

Zusammenarbeit der Genossenschaftsbanken

Kredit

Eigentlich muss man bei der Sparda immer im Plural sprechen. Der Dachverband ist ein eingetragener Verein, dessen Mitglieder zwölf genossenschaftlich organisierte Sparda-Banken sind. Ihren Ursprung haben sie im Eisenbahnwesen. Der erste „Spar- und Vorschuss-Verein der badischen Eisenbahnbeamten“ wurde bereits 1896 in Karlsruhe gegründet. Die Sparda-Banken machen sich untereinander keine Konkurrenz, sondern haben ihre Geschäftsgebiete regional abgegrenzt. Sie gehören zur Finanzgruppe der Volks- und Raiffeisenbanken, der auch die TeamBank angehört. Vielen Kunden ist sie noch unter ihrem alten Namen Norisbank bekannt, den sie bis Anfang 2007 trug. Das Hauptprodukt der TeamBank ist der easyCredit, den sie nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich verkauft. Dort wird das Darlehen sowohl online als auch über Partnerbanken als „der faire Kredit“ angeboten. 85 % der Genossenschaftsbanken in Deutschland verkaufen den easyCredit. Sie nutzen die Kompetenz der TeamBank als Technologieschmiede, die auch mit einer speziellen Ratenzahlungs-Funktion für E-Commerce-Lösungen sowie mit der vorausschauend intelligenten Finanzapp fymio punktet.

Internet-Vergleiche um eigene Recherche ergänzen

Der Kredit der Sparda-Bank ist ein gutes Beispiel dafür, dass Vergleichsportale nicht allwissend sind und eine eigene Suche auf den Webseiten der Banken interessante weitere Angebote zutage fördern kann. Um den Nutzen einer weitergehenden Suche zu verstehen, ist es gut zu wissen, wie Internet-Vergleiche funktionieren. Egal ob Strom, Hotels, Versicherungen, Tagesgeld oder eben auch Kredite – die Portale fungieren stets als Vermittler, die gegen Provision arbeiten. Die Ergebnislisten sind keine neutralen Auswertungen, wie sie Finanztest oder andere Verbraucherzeitschriften liefern. Bei rund zweitausend in Deutschland zum Geschäftsbetrieb zugelassenen Banken darf man auch keinen vollständigen Marktüberblick erwarten. Die wirklich großen Vergleichsportale arbeiten aber immerhin mit hundert bis zweihundert Banken zusammen. Das spart schon eine Menge eigener Arbeit auf der Suche nach den besten Kreditzinsen.

Die wenigen für eine erste Auskunft nötigen Daten sollte man auf jeden Fall bei mehreren Online-Vergleichen angeben, denn die Angebote sind nicht deckungsgleich. Selbst bei derselben Bank kann es Unterschiede geben, wenn einem Portal exklusive Sonderkonditionen eingeräumt werden. Andere Banken scheuen dagegen die zusätzlichen Vermittlungskosten, die durch die Provisionen entstehen. Um ihren Kunden die besten Konditionen – und sich selbst möglichst hohe Erträge – zu erhalten, verzichten sie auf das Portalgeschäft und vermitteln nur über die eigene Internet-Seite bzw. wie beim Kredit der Sparda-Bank über das Netz der Partnerbanken. Wer in den Ergebnistabellen der Vergleichsportale bekannt günstige Marken wie den easyCredit vermisst, schaut einfach direkt beim Anbieter vorbei.

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