Kredite für Firmen

Günstige Darlehen für Firmen

Kredite für Firmen erhalten Unternehmer bei vielen Privatbanken. Ansprechpartner können Institute mit lokalen Zweigstellen sein, aber auch Direktbanken. Zuerst sollten sie aber immer prüfen, ob eine Finanzierung mit einem KfW-Kredit möglich ist. Die öffentlich-rechtliche Bank zeichnet sich durch preiswerte Förderkredite für Unternehmen aus. Interessierte beantragen diesen Kredit nicht direkt bei der KfW, sondern über eine private Bank.

Die Mitarbeiter entscheiden über den Kreditantrag. Dabei gehen sie aber deutlich liberaler als bei eigenen Angeboten vor: Die KfW-Bank stellt die Partnerbank nämlich weitgehend oder komplett von der Haftung frei, entsprechend kann bei dem vermittelnden Institut kaum oder gar kein wirtschaftlicher Schaden entstehen.

Preiswerte Förderkredite der KfW-Bank

Kredit

Für die KfW-Förderkredite sprechen mehrere Argumente. Erstens haben insbesondere Gründer große Chancen auf einen Kredit, während sie bei normalen Bankkrediten häufig Absagen erhalten. Zweitens überzeugt die KfW-Bank mit kundenfreundlichen Konditionen bei der Rückzahlung. So profitieren Unternehmer von einer tilgungsfreien Zeitspanne zum Anfang. Drittens bestechen die Finanzierung mit niedrigen Zinssätzen, die Privatbanken in der Regel nicht bieten können. Gleichwohl sollten Interessierte die KfW-Konditionen mit den Krediten anderer Banken vergleichen, in Einzelfällen lässt es sich mit einem normalen Darlehen günstiger finanzieren. Das gilt insbesondere für Firmen, die über eine optimale Bonität verfügen.

Die KfW offeriert mehrere Kreditprogramme für unterschiedliche Zielgruppen. Es existieren zum Beispiel zwei Programme für Förderer, der ERP-Gründerkredit StartGeld und das ERP-Kapital für Gründung. Beim Startgeld bekommen Gründer bis zu 100.000 Euro, neben Investitionen dürfen sie damit auch Betriebsmittel wie Personalkosten finanzieren. Eigenkapital ist nicht notwendig. Beim ERP-Kapital für Gründung verzeichnen Unternehmer sogar bis zu 500.000 Euro, benötigen aber 10 % Eigenkapital und dürfen das Geld nicht für betriebliche Mittel beantragen. Die genaue Unternehmensform spielt bei diesen Krediten keine Rolle, es kann sich zum Beispiel um eine GmbH oder um einen Einzelunternehmer handeln.

Auch etablierte Unternehmen können Investitionen mit KfW-Krediten für Firmen stemmen. Diese Finanzierungen stellt die KfW unter dem Oberbegriff "Erweitern & Festigen" zur Verfügung. Zur Angebotspalette gehören unter anderem der KfW-Unternehmerkredit, das ERP-Innovationsprogramm und das ERP-Regionalförderprogramm. Erfüllen Unternehmer die jeweiligen Voraussetzungen, können sie sich ebenfalls über günstige Zinssätze und vorteilhafte Rückzahlbedingungen freuen.

Überzeugender Businessplan als Grundlage

Eine Chance auf Kredite für Firmen besteht nur, wenn Gründer und Unternehmer ihr Vorhaben detailliert erläutern. Existenzgründer müssen hierfür einen überzeugenden Businessplan vorlegen. In diesem Plan erläutern sie ihre persönliche Qualifikation, stellen ihre Idee vor und beschreiben die Umsetzung. Sie beschäftigen sich mit unterschiedlichen Facetten wie Konkurrenzsituation, Vertriebskanäle und Marketing. Zudem bedarf es eines konkreten Finanzplans. Auch bereits existierende Unternehmen müssen bei einem Kreditantrag entsprechende Unterlagen vorlegen.

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