Laufzeitberechnung Darlehen

Wunschkredit richtig vorbereiten

Die Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben und eine realistische Laufzeitberechnung für das Darlehen sind allesamt Schritte, die zu einer sorgfältigen Vorbereitung des persönlichen Wunschkredits gehören. Dabei sollen sie weniger als Grundlage für das Bankgespräch dienen, als dem zukünftigen Kreditnehmer selbst. Ein gewisses Maß an Vorarbeit ist unerlässlich, um den geplanten Kredit erfolgreich zu verwirklichen. Nur so kann der Bewerber sicherstellen, dass er die richtige Summe beantragt, sich finanziell nicht übernimmt und seine Chance auf Bewilligung maximiert.

Ratenhöhe bestimmen und Laufzeit berechnen

Kredit

Die Höhe der monatlichen Einnahmen und Ausgaben bestimmt, welche Kreditsumme realistisch ist. Eine Gegenüberstellung der beiden Posten zeigt, wie viel Spielraum der Kreditsuchende maximal für eine weitere monatliche Zahlungsverpflichtung hat. Experten raten vor allem bei längerfristigen Kreditprojekten mit einer Laufzeit von fünf oder zehn Jahren, den Maximalbetrag nicht auszureizen, sondern lieber eine kleinere Summe zu wählen. So bleibt Raum für unvorhergesehene Rechnungen und dringende Anschaffungen. Auch die Leihsumme will realistisch bemessen sein.

Das ist einfacher bei einem Darlehen, mit dem eine bestimmte Anschaffung getätigt werden und schwieriger bei einem Kredit, der beispielsweise der Umschuldung dienen soll. Hier gilt es, genau zu kalkulieren, damit der Leihbetrag dem Bedarf entspricht. Außerdem empfiehlt es sich, eine Laufzeitberechnung für das Darlehen vorzunehmen. Am einfachsten geht mit einem entsprechenden Onlinerechner, der auf Grundlage von Leihsumme und Ratenhöhe ermittelt, wie viele Monate oder Jahre es dauert, ein festverzinsliches Darlehen abzubezahlen. Darüber hinaus lassen sich mit einem Kreditrechner noch viele weitere Szenarien durchspielen. Beispielsweise, wie sich Laufzeit und Gesamtkosten mit wechselnden Zinsen verändern.

Die eigene Kreditwürdigkeit erhöhen

Welchen Zins die Bank tatsächlich veranschlagt, hängt nicht nur von der aktuellen Marktlage ab. Maßgeblich ist vielmehr die Einkommenssituation und Kreditwürdigkeit des Bewerbers, wie sie von der Schufa und anderen Auskunfteien auf Grundlage seines bisherigen Zahlverhaltens eingeschätzt wird. Um bösen Überraschungen vorzubeugen, sollten Kreditsuchende deshalb Eigenauskünfte bei den bekanntesten Auskunfteien einholen und auf Korrektheit überprüfen. Finden sich darin Fehler oder veraltete Einträge, sollte der Verbraucher sofort Widerspruch einlegen, damit entsprechende Daten nicht mehr in seine aktuelle Bewertung einfließen.

Sobald jedoch Einträge über eidesstattliche Versicherungen oder einen Haftbefehl vorliegen, wird der Kreditantrag in jedem Fall abgelehnt. Das gilt übrigens auch bei Anbietern für Kurzzeitkredite und bei Kreditbörsen, auf denen Privatpersonen Geld verleihen. An weichen Negativmerkmalen wie einer mehrmals gemahnten Rechnung scheitern aber die wenigsten Kreditprojekte. Von zusätzlichen Sicherheiten wie einer Bürgschaft lassen sich viele Banken auch dann noch überzeugen, wenn es um die Bonität des Verbrauchers nicht zum Allerbesten steht.

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