Schufa Eintrag Loswerden

Schufa Einträge löschen lassen

Das Gedächtnis der Schufa ist lang, währt aber nicht ewig . Wer einen unschönen Schufa-Eintrag loswerden möchte, hat unter bestimmten Voraussetzungen gute Chancen darauf, seine weiße Weste vorzeitig wieder herzustellen. Der erste Schritt ist, sich einen Überblick zu verschaffen, was bei der Schufa überhaupt gespeichert ist.  

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Kostenlose Auskunft direkt von der Schufa

Schufa

Die Schufa ist verpflichtet, Ihnen auf Antrag einmal im Jahr eine gebührenfreie Auskunft über die gespeicherten Daten zu geben. Bei rund achthundert Millionen Datensätzen über fast siebzig Millionen Menschen in Deutschland können Sie davon ausgehen, dass die Schufa auch über Sie einiges weiß. Achten Sie darauf, nur die kostenlose Auskunft nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) anzufordern. Die Schufa stellt zwar ihre kostenpflichtigen Info-Pakete in den Vordergrund und verdient damit auch an der Angst der Verbraucher vor negativen Eintragungen, für Ihre Zwecke reicht aber die kostenlose Variante. Beantragen Sie die Auskunft nach § 34 BDSG direkt bei der Schufa. Dienstleister, die das für Sie übernehmen, sind oft nur an Ihren Daten interessiert, die sie dann für dubiose Zwecke missbrauchen.

Speicherfristen in der Regel unter fünf Jahren

Schufa-Anfragen werden nach zwölf Monaten gelöscht. Informationen über laufende Verträge, zum Beispiel Girokonten oder Mobilfunk-Verträge, verschwinden sofort mit dem Ende des Vertrags. Informationen über Kreditverträge löscht die Schufa drei Jahre nach der Rückzahlung. Die gleiche Frist gilt für Kreditkarten, bezogen auf das Vertragsende. Bei Zahlungsschwierigkeiten werden erledigte Vorgänge für drei Jahre, offene Posten für vier Jahre gespeichert. Die Frist beginnt aber erst mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Eintrag erfolgt ist. Ist also eine nicht bezahlte Mobilfunk-Rechnung im Januar 2017 abgemahnt und danach bezahlt worden, beginnt die Speicherfrist für dieses Negativ-Merkmal am 31.12.2017 und endet am 31.12.2020. Anders ist es, wenn Forderungen tituliert sind, also beispielsweise ein Vollstreckungsbescheid vorliegt. Dann ist eine längere Speicherung vorgesehen.

Unstimmigkeiten dem ServiceCenter melden

Sind Sie der Meinung, dass Eintragungen fehlerhaft sind, wenden Sie sich an das Schufa ServiceCenter für Privatkunden in Köln. Fügen Sie gegebenenfalls Kopien von Dokumenten bei, zum Beispiel Quittungen oder Kontoauszüge. Möchten Sie vor Ablauf der Speicherfristen für Forderungen einen Schufa-Eintrag loswerden, ist das unter folgenden Voraussetzungen möglich: 1. Die Forderung muss nach dem 1. Juli 2012 eingetragen sein. Das ist heute praktisch immer gegeben, denn ältere Forderungen sind ja bereits automatisch gelöscht worden. 2. Der Forderungsbetrag darf maximal 2.000 Euro betragen. 3. Die Forderung muss innerhalb von sechs Wochen bezahlt worden sein. Der Gläubiger muss das der Schufa bestätigen. 4. Es darf sich nicht um eine titulierte Forderung, etwa einen Vollstreckungsbescheid, handeln. Eine weitere Möglichkeit vorzeitiger Löschung betrifft Einträge in das sogenannte Schuldnerverzeichnis, das nach § 882c der Zivilprozessordnung geführt wird. Haben Sie erfolgreiche eine Löschung aus dem Schuldnerverzeichnis durchführen lassen, wird die Schufa diesen Vermerk automatisch löschen. Ist das versehentlich unterblieben, wenden Sie sich mit dem Löschungsbescheid an das Schufa ServiceCenter.