Schufa Score

Den eigenen Score-Wert verbessern: die Basisscore-Tabelle

Die Basisscore-Tabelle der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) liefert einen ersten Hinweis darauf, was der eigene Schufa-Score aussagt. Angegeben wird er als Wahrscheinlichkeit, mit der man Rechnungen fristgemäß zahlen oder Kredite rechtzeitig abtragen wird. Je höher der Score, desto geringer wird die Ausfallwahrscheinlichkeit eingeschätzt. Diese Risikoeinscha?tzung nutzen die Partner der Schufa bei der Beurteilung der Kreditwu?

rdigkeit einzelner Personen. Neben dem Basisscore ermittelt die Schufa zu einer Person mehrere Scorewerte für unterschiedliche Branchen wie Kreditwirtschaft oder Versandhandel. Zur Berechnung dieser Scores greift die Schufa auf verschiedene Daten zurück, die ihre Vertragspartner in der Vergangenheit übermittelt haben. Es empfiehlt sich, vom Recht der jährlichen, kostenlosen Selbstauskunft nach Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Gebrauch zu machen. Hierbei besteht die Option, auch jene Wahrscheinlichkeitswerte abzufragen.

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Verwendete Daten und Ansatzpunkte zur Verbesserung des eigenen Scores

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Neben der Kredithistorie und den Aktivitäten der letzten zwölf Monate werden auch allgemeine, personenbezogene Daten erhoben. Die Schufa bietet ihren Vertragspartnern über die verschiedenen Branchen-Scores hinaus auf Nachfrage individuellen Lösungen an, die unter anderem auch Anschriftendaten enthalten dürfen. Obwohl Daten zur Wohngegend nicht in den standardmäßigen Scorewert einfließen, können sie von einigen Unternehmen dennoch berücksichtigt werden. Wenn der Schufa in einem Bereich keine Informationen vorliegen, ist das nicht unbedingt positiv für den Score. Am Beispiel der Kredithistorie wird deutlich, dass eine mögliche Auslegung ein Mangel an Erfahrung sein mag.

Der Schufa-Score ist eine Momentaufnahmen. Er kann sich im Zeitablauf verbessern oder verschlechtern und wird in der Regel alle drei Monate aktualisiert. Neue Informationen werden mitberücksichtigt, nach Ablauf von Speicherfristen wird die Löschung von alten Einträgen vorgenommen. Die Kombination der angewandten mathematisch-statistischen Verfahren gilt als Geschäftsgeheimnis der Schufa. Daher ist nicht nachvollziehbar, wie genau sich der Score zusammensetzt. Bekannte Einflussfaktoren sind die Anzahl an Girokonten, Dispositionskrediten und Kreditkarten. Einen unrichtigen Eintrag kann man austragen lassen. Das erfolgt n der Regel über den jeweiligen Anbieter mit Hilfe der erforderlichen Nachweise.

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