Studentenkredit Einmalzahlung

Kredit: Einmalzahlung im Studium

Je nach Anbieter können Studierende ihren Studentenkredit auch als Einmalzahlung beantragen. Allerdings gelten bei einmaligen Leistungen andere Obergrenzen als bei Studentendarlehen, die in Monatsraten an den Kreditnehmer ausbezahlt werden. Darüber hinaus hat nicht jeder potenzielle Kreditgeber diese Option im Angebot. Studierende sollten sich also rechtzeitig über die passenden Anlaufstellen informieren. Einmalzahlungen sind für gewöhnlich zweckgebunden und sollen im Zusammenhang mit dem Studium verwendet werden.

Die Finanzierung von Lebenshaltungskosten gehört zwar dazu, die Instandsetzung der WG-Küche nach einer wilden Partynacht nicht unbedingt.

Dafür ist die Einmalzahlung gedacht

Studium & Ausbildung finanzieren

Nicht bei jedem Studentendarlehen wird geprüft, wohin das Geld tatsächlich fließt. Je nach Kreditgeber muss der Studierende den Verwendungszweck aber mehr oder weniger genau präzisieren und unter Umständen auch nachweisen können. Eine frühzeitige Recherche über die Vergabemodalitäten und die gewünschten Nachweise der einzelnen Anbieter ist daher empfehlenswert. Häufig wird ein Studentenkredit als Einmalzahlung aufgenommen, um einen neuen Laptop zu kaufen, auf dem die Bachelorarbeit geschrieben oder Präsentationen vorbereitet werden sollen.

Je näher der Studienabschluss rückt, desto weniger Zeit haben Studenten für ihre Arbeit als Hiwi, Tutor oder Kellner. Mit einer einmaligen Auszahlung können sie das letzte Semester ihres Studiums aber stressfreier angehen und sich im erforderlichen Umfang auf die Prüfungen vorbereiten. Auch für diesen Zweck werden Studiendarlehen vergeben. Etwas komplizierter werden die Regelungen, wenn es um Auslandssemester geht. Nicht alle Anbieter vergeben den Kredit an Studenten im Ausland. Bei manchen wiederum sind Zahlungen zwar möglich, allerdings muss der Kreditnehmer diverse bürokratische Hürden überwinden, bevor er sein Darlehen in Empfang nehmen kann.

Besonderheiten beim Studentenkredit

Im Zweifelsfall sollten Studierende also lieber ein Mal zu viel nachfragen, bevor sie sich für einen Kreditgeber entscheiden, der ihrem Bedarf gar nicht gerecht wird. Das gilt beispielsweise auch für die maximalen Leihbeträge. Wird der Studentenkredit als Einmalzahlung beantragt, liegen die gängigen Leihsummen bei den meisten Anbietern zwischen 1000 und 5000 Euro. Große Unterschiede zwischen den einzelnen Banken, Förderbanken, Fonds und Stiftungen gibt es auch hinsichtlich der Rückzahlungsmodalitäten und der Zinsen. Allen gemein ist, das die Rückzahlung erst beginnt, wenn das Studium zu Ende ist.

Bei manchen Anbietern ist der Beginn der Rückzahlung an ein Mindestbruttogehalt gebunden. Bei anderen beginnt sie, wenn der Abschluss eine bestimmte Anzahl von Monaten zurückliegt. Studentenkredite von Privatbanken und Sparkassen werden meist als Festzinsdarlehen vergeben. Bei Förderdarlehen und Darlehen aus Fonds ist der Zinssatz manchmal variabel, während der Kreditnehmer bei Stiftungsdarlehen einen fixen Prozentsatz von seinem Einkommen bezahlt. Dabei ist auch die Laufzeit der Rückzahlung festgelegt. Unter Umständen zahlt der ehemalige Student also mehr oder weniger Geld an die Stiftung zurück, als er erhalten hat.

Eine weitere Möglichkeit für Studenten an einen Kredit per Einmalzahlung zu kommen, ist der Dispokredit. Einige Banken bieten Studierenden einen Disporahmen im Bereich von etwa 1000 Euro an. Ein Dispositionskredit sollte jedoch als letzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden, da die Zinsen hierbei sehr hoch sind.

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