Studentenkredit österreich

Studienfinanzierung in Österreich

Mit einem Studentenkredit in Österreich können Studierende einen Teil ihres Studiums finanzieren. Einige Banken bieten entsprechende Darlehen speziell für junge Menschen in der universitären Ausbildung. Zuerst sollten Studenten aber prüfen, ob sie Anspruch auf eine staatliche Förderung haben. Vor allem die Studienbeihilfe verdient Erwähnung. Im Gegensatz zum deutschen BAföG handelt es sich um eine reine Unterstützungsleistung, Empfänger müssen das Geld nicht zurückzahlen.

Eine Rückzahlungspflicht entsteht nur, wenn Studenten keine erforderlichen Nachweise erbracht oder zu viel hinzuverdient haben.

Die Studienbeihilfe

Studium & Ausbildung finanzieren

Die wichtigste staatliche Unterstützung stellt die Studienbeihilfe dar, die ab dem Wintersemester bis zu 801 Euro monatlich betragen kann. Auf diesen Höchstbetrag haben unter anderem Studierende Anspruch, die auswärtig studieren und deswegen nicht in der Wohnung der Eltern leben können. Für alle anderen gilt ein Höchstbetrag von 560 Euro. Pro Kind gibt es für den Erziehungsberechtigten weitere 120 Euro Zuschuss. Dafür müssen Antragssteller bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Erstens prüft die Studienbeihilfebehörde soziale Kriterien, etwa das Einkommen, den Familienstand und die Familiengröße. Zweitens müssen Studierende regelmäßig Studienerfolge belegen.

Von dem jeweiligen Höchstbetrag zieht die Behörde aus unterschiedlichen Gründen Geld ab. Das trifft zum Beispiel zu, wenn Studierende im Jahr mehr als 10.000 Euro verdienen. Eltern müssen ihre Kinder zudem in zumutbarem Rahmen unterstützen, die konkrete Verringerung der Studienbeihilfe hängt von deren Einkommen ab.

Günstige Studienkredite von Banken

Im Vergleich zu anderen Staaten zeigt sich Österreich mit der Studienbeihilfe großzügig, dennoch reicht das Geld häufig nicht aus. Auch der Höchstbetrag genügt vielfach nicht, um die gesamten Kosten zu decken. Studenten können ihr Budget mit unterschiedlichen Maßnahmen erhöhen, zum Beispiel mit Nebenjobs. Ein weiteres probates Mittel ist ein preiswerter Studentenkredit in Österreich. Mehrere Banken offerieren auf Studierende zugeschnittene Modelle. Diese unterscheiden sich von gewöhnlichen Darlehen durch die Modalitäten bei der Auszahlung. Studenten verzeichnen die Summe nicht auf einen Schlag, sie können sich Monatsbeträge bis zu einer bestimmten Höchstgrenze auszahlen lassen. Dabei bleiben sie flexibel: Brauchen sie weniger Geld, können sie die Summe problemlos reduzieren. Sie können die Auszahlungen auch aussetzen, wenn sie in den Semesterferien beispielsweise arbeiten.

Beim Vergleichen der Angebote interessieren insbesondere die Zinsen. Studenten sollte jede Einsparmöglichkeit nutzen: Angesichts einer hohen Kreditsumme und einer langen Laufzeit machen kleine Zinsunterschiede eine erhebliche Differenz aus. Darüber hinaus sollten Interessierte auf den maximalen Darlehensbetrag achten. Dieser kann bei wenigen Tausend Euro oder im fünfstelligen Bereichen liegen. Wichtig bei einem Studentenkredit in Österreich ist zudem die Frage, wann Kreditnehmer mit der Tilgung beginnen müssen. Die besten Anbieter für Ausbildungsdarlehen gewähren eine tilgungsfreie Zeit nach dem Studiumabschluss. So stehen Absolventen nicht sofort unter finanziellem Druck.

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