Awo Schuldnerberatung

Schuldnerberatung der Arbeiterwohlfahrt

Die AWO Schuldnerberatung gehört zu den Einrichtungen, die kostenlose Hilfe für Menschen anbieten, die raus aus den Schulden kommen möchten. Die Arbeiterwohlfahrt, abgekürzt AWO genannt, unterhält Beratungsstellen im Auftrag von Städten und Gemeinden. Deshalb ist das Angebot für die Ratsuchenden kostenlos. Jeder, der hohe Schulden hat, und Gefahr läuft, Wohnung und Job zu verlieren oder der gar einen Haftbefehl wegen Schulden befürchten muss, kann sich an die AWO wenden. Allerdings darf niemand erwarten, dass er auf die Schnelle seine Schulden los wird.

Seriöse Beratung bei hohen Schulden

Schuldnerberatung

Um einen Termin bei der AWO Schuldnerberatung zu bekommen, braucht der Betroffenen erst einmal Geduld. Es kann Wochen dauern, bis die Berater für einen neuen Fall Zeit haben. Ist die Sache sehr eilig, kann möglicherweise ein Anwalt für Schulden oder ein freiberuflicher Schuldenberater die bessere Adresse sein, weil der Schuldner hier sofort Hilfe bekommt. Die ist allerdings nicht kostenlos. Für verschuldete Menschen können zusätzliche Kosten ein echtes Problem darstellen, sodass nur die AWO Beratungsstelle infrage kommt.

Die AWO Schuldnerberatung hat die Aufgabe, den Schuldner in allen Fragen rund um die Schulden zu unterstützen. Dafür braucht der Berater alle Unterlagen des Betroffenen. Einkommensnachweise sowie Belege für Ausgaben für Wohnung und Lebenshaltungskosten und vor allem für alle Kreditverträge, Ratenzahlungsverträge, Mahnungen und Briefe müssen vorgelegt werden. Anhand der Fakten lässt sich ermitteln, wie hoch der Schuldenberg tatsächlich ist. Meist wird das Einkommen nicht reichen, um die Schulden zu bezahlen. Die AWO Schuldnerberatung berät den Schuldner über die Wege, die jetzt beschritten werden können.

Wege aus den Schulden aufzeigen

Dazu gehört die Aufstellung eines Haushaltsplanes und eines Schuldentilgungsplans, damit der Betroffene weiß, wie viel Geld er überhaupt noch ausgeben kann. Die AWO Schuldenberatung nimmt außerdem Kontakt zu den Gläubigern auf, um ein Privatinsolvenzverfahren zu vermeiden. Ziel ist es, dass die Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten, wenn sie wenigstens den Rest der ausstehenden Zahlungen erhalten. Hat der Schuldner überhaupt kein Geld, um auch nur einen Teil seiner Schulden zu zahlen, ist der letzte Weg in die Schuldenfreiheit die Privatinsolvenz. Diese wird vor Gericht verhandelt und durch einen durch die AWO vermittelten Anwalt betreut.

Nicht immer ist die Schuldensituation so dramatisch. Viele Menschen kommen mit ihrem Geld nicht aus, sodass die Gefahr einer Überschuldung besteht. Wer stets mehr ausgibt, als er einnimmt, wird langfristig vor einem Schuldenberg stehen. Die AWO Schuldnerberatung arbeitet in solchen Fällen präventiv. Sie berät, an welchen Stellen sich Geld sparen lässt, und verhindert damit, dass der Ratsuchenden in die Schuldenfalle gerät.

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