Eine Kreditrate ist dann hilfreich, wenn du sie nicht isoliert betrachtest. Der Rechner zeigt dir, welche regelmäßige Rate aus Kreditbetrag, Zins und Laufzeit entsteht, wie viel du insgesamt zurückzahlst und welchen Anteil die Zinsen ausmachen. Im Expertenmodus kannst du zusätzlich Sondertilgungen und separat gezahlte Kosten abbilden. So lassen sich Angebote und eigene Varianten nachvollziehbar vergleichen.
Kostenloses Werkzeug Berechne Rate, Gesamtrückzahlung und Zinskosten für einen klassischen Ratenkredit. Deine Eingaben bleiben in diesem Browser. Der Jahresverlauf ist eine Simulation mit monatlicher Verzinsung. Vertragsabrechnungen können taggenau erfolgen und dadurch abweichen. Berechnung: Im Basis-Modus wird der effektive Jahreszins in einen rechnerischen Monatszins umgerechnet. Der Expert-Modus nutzt dagegen den eingegebenen Sollzins für einen centgenauen Zahlungsstrom. Zusätzliche Tilgungen folgen auf die reguläre Rate. Einmalige Kosten fallen im ersten Monat an, monatliche Kosten enden mit der letzten simulierten Rate. Der effektive Jahreszins bleibt im Expert-Modus ein Angebotsvergleichswert und wird nicht zusätzlich in den Zahlungsstrom eingerechnet. Methodik: centgenauer monatlicher Annuitäten- und Tilgungsverlauf mit vollständiger Auszahlungsabstimmung. Das höhere Zinsangebot behält Betrag, Laufzeit, Zusatztilgungen und Kostenbehandlung bei. Stand der Rechenlogik: Juli 2026.Ratenkredit-Rechner
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Jahr Startschuld Reguläre Raten Zusatztilgung Zinsen Zusatzkosten Auszahlungen gesamt Restschuld So rechnen wir
Schnelle Antwort
Für eine erste Rechnung brauchst du nur drei Werte:
- den gewünschten Kreditbetrag,
- den effektiven Jahreszins des Angebots,
- die Laufzeit in Monaten.
Als Ergebnis erhältst du die monatliche Rate, die Gesamtrückzahlung und die Zinskosten. Der Expertenmodus ergänzt den gebundenen Sollzins, eine zusätzliche monatliche Tilgung, eine jährliche Sondertilgung, einmalige und monatliche Zusatzkosten sowie einen selbst gewählten Sollzinsaufschlag für ein Vergleichsangebot.
Die Rechnung ist eine Planungsgrundlage, keine Kreditzusage. Wenn eine Rate für deinen Alltag zu hoch wirkt, kannst du sofort mit einem kleineren Betrag, einer anderen Laufzeit oder einer niedrigeren Wunschrate weiterrechnen. So bleibt nach dem Ergebnis immer eine konkrete nächste Option.
Welche Daten du brauchst
Am verlässlichsten sind die Angaben aus einem konkreten Kreditangebot. Für den Basisrechner übernimmst du:
| Eingabe | Was gemeint ist |
|---|---|
| Kreditbetrag | Der Betrag, den du im Modell zurückzahlst |
| Effektiver Jahreszins | Der im Angebot ausgewiesene Vergleichszins |
| Laufzeit | Die vereinbarte Zahl der Monate |
Der effektive Jahreszins drückt die nach den gesetzlichen Vorgaben berücksichtigten Gesamtkosten als jährlichen Prozentsatz des Nettodarlehensbetrags aus. Welche Kosten einbezogen oder ausgeschlossen werden, regelt § 16 PAngV. Für den ersten Angebotsvergleich ist deshalb der Effektivzins hilfreicher als der Sollzins allein.
Für den Expertenmodus kommen Angaben aus dem Vertrag oder aus deiner eigenen Planung hinzu:
- gebundener Sollzins pro Jahr,
- zusätzliche Tilgung pro Monat,
- Sondertilgung pro Jahr,
- einmalige separat gezahlte Zusatzkosten,
- monatliche separat gezahlte Zusatzkosten,
- Sollzinsaufschlag für ein zweites Rechenangebot.
Der Rechner verarbeitet diese Eingaben lokal im Browser. Die geprüfte Rechnerlogik hat keinen Netzwerk-, Tracking- oder Browser-Speicherpfad. Eine CSV-Datei entsteht erst, wenn du den Export selbst auslöst.
Basisrechner Schritt für Schritt
Trage zuerst den Kreditbetrag ein. Gemeint ist der Betrag, auf den die Rückzahlung berechnet werden soll. Falls ein Angebot zwischen Nettodarlehensbetrag, Gesamtkreditbetrag und tatsächlich verfügbarem Auszahlungsbetrag unterscheidet, orientierst du dich an der Feldbezeichnung und hältst Abzüge separat fest.
Danach folgt der effektive Jahreszins. Gib zum Beispiel 6,50 für 6,50 Prozent ein. Der Basisrechner erwartet ausdrücklich den Effektivzins, nicht den gebundenen Sollzins. Die Laufzeit wird in Monaten eingegeben, also etwa 60 für fünf Jahre.
Nach der Berechnung siehst du drei Werte:
- Monatliche Rate: der regelmäßig angesetzte Rückzahlungsbetrag.
- Gesamtrückzahlung: Kreditbetrag plus modellierte Zinsen über die Laufzeit.
- Davon Zinsen: die Summe der monatlich berechneten Zinsbeträge.
Eine längere Laufzeit senkt häufig die Monatsrate, kann aber die Zinskosten erhöhen. Wenn du Varianten vergleichst, ändere jeweils nur einen Wert. Dann ist sofort erkennbar, ob der Unterschied vom Betrag, vom Zins oder von der Laufzeit kommt.
Formel, Zahlungszeitpunkte und Cent-Rundung
Wenn a den eingegebenen effektiven Jahreszins in Prozent bezeichnet, zum Beispiel 6,50, wandelt der Basisrechner ihn so in den monatlichen Modellzins r um:
r = (1 + a / 100)^(1/12) - 1
Mit Kreditbetrag P und Laufzeit n ergibt sich die Annuität:
Rate = P × r / (1 - (1 + r)^-n)
Bei einem Zinssatz von null gilt stattdessen:
Rate = P / n
Die technische Berechnung arbeitet den Zahlungsplan in ganzen Cent ab. Für jeden Monat wird der Zins auf die offene Cent-Restschuld berechnet und auf Cent gerundet. Danach folgt die centgerundete reguläre Rate. Im Expertenmodus wird anschließend zuerst die monatliche Zusatztilgung und nach jeder zwölften Rate die jährliche Sondertilgung gebucht. Einmalige und monatliche Zusatzkosten liegen außerhalb der Restschuld. Die letzte reguläre Zahlung wird auf den noch offenen Centbetrag begrenzt, damit keine künstliche Restschuld bleibt.
Diese Reihenfolge ist eine transparente Modellannahme. Ein Vertrag kann mit anderen Buchungstagen, einer abweichenden ersten Rate oder taggenauer Verzinsung arbeiten. Bei einem Vertrag mit festem Rückzahlungszeitpunkt kannst du nach § 492 BGB einen Tilgungsplan verlangen und die Modellwerte damit abgleichen.
Expertenmodus mit allen Eingaben
Im Expertenmodus nutzt der Rechner den eingegebenen gebundenen Sollzins für den Tilgungsverlauf. Der effektive Jahreszins aus der Basis bleibt der Vergleichswert des Angebots und wird nicht zusätzlich in den Zahlungsstrom eingerechnet.
Die Zusatzfelder haben eine feste Bedeutung:
- Zusätzliche Tilgung pro Monat: kommt nach jeder regulären Rate hinzu, solange noch Restschuld besteht.
- Sondertilgung pro Jahr: wird nach der 12., 24., 36. Rate und so weiter berücksichtigt. Ein frei wählbares Datum gibt es nicht.
- Einmalige Zusatzkosten: werden im ersten Monat zum Geldabfluss addiert, aber nicht finanziert und nicht verzinst.
- Monatliche Zusatzkosten: fallen bis einschließlich der letzten simulierten Rate an und verändern die Restschuld nicht.
- Sollzinsaufschlag: wird zum eingegebenen Sollzins addiert und für ein vollständiges zweites Vergleichsangebot verwendet. Betrag, Laufzeit, Sondertilgungen und Kostenbehandlung bleiben gleich.
Der Sollzinsaufschlag ist keine Zinsprognose. Er beantwortet nur eine Wenn-dann-Frage, zum Beispiel: Wie sähen Rate und Gesamtkosten aus, wenn ein ansonsten gleich aufgebautes Angebot zwei Prozentpunkte mehr Sollzins hätte?
Ergebnisse richtig lesen
Die drei Hauptwerte bleiben auch im Expertenmodus sichtbar. Die Gesamtrückzahlung umfasst reguläre Raten und tatsächlich angewendete Zusatztilgungen, aber keine separat eingetragenen Gebühren. Dafür weist die Expert-Auswertung die Zahlungen inklusive Zusatzkosten als eigenen Gesamtwert aus.
Weitere Kennzahlen zeigen:
- die rechnerische Rückzahlungsdauer und die eingesparten Monate,
- gesparte Zinsen gegenüber derselben Rechnung ohne Zusatztilgungen,
- die Gesamtersparnis einschließlich entfallender Monatsgebühren,
- Zusatzkosten und tatsächliche Zusatztilgungen,
- den regelmäßigen Monatsabfluss aus Rate, monatlicher Zusatztilgung und Monatsgebühr,
- Rate, Laufzeit, Zinsen und Zahlungen des höheren Zinsangebots.
Die jährliche Tabelle fasst den Verlauf zusammen. Sie enthält Jahr, Startschuld, reguläre Raten, Zusatztilgung, Zinsen, Zusatzkosten, gesamten Geldabfluss und Restschuld. Sie ist kein Monatsplan und zeigt keine einzelnen Zahlungsdaten. Über den CSV-Export kreditzentrale-tilgungsplan.csv kannst du genau diese Jahressicht lokal speichern; die Druckfunktion bereitet die aktuelle Rechnung für den Browserdruck vor.
Nachgerechnetes Beispiel
Basis
Angenommen, du rechnest mit 20.000 Euro Kreditbetrag, 6,50 Prozent effektivem Jahreszins und 60 Monaten Laufzeit. Der Rechner ergibt:
| Ergebnis | Betrag |
|---|---|
| Monatliche Rate | 389,58 Euro |
| Gesamtrückzahlung | 23.375,01 Euro |
| Davon Zinsen | 3.375,01 Euro |
Die Kontrolle ist direkt: 20.000 Euro Kreditbetrag plus 3.375,01 Euro Zinsen ergeben 23.375,01 Euro Gesamtrückzahlung.
Expert
Für die genauere Variante bleiben Kreditbetrag und Laufzeit gleich. Als Sollzins werden 6,25 Prozent eingetragen, dazu 50 Euro zusätzliche Tilgung pro Monat, 500 Euro Sondertilgung pro Jahr, 100 Euro einmalige Zusatzkosten, 2 Euro Monatskosten und ein Sollzinsaufschlag von 2 Prozentpunkten.
Die reguläre Rate beträgt 387,38 Euro. Zusammen mit 50 Euro monatlicher Zusatztilgung und 2 Euro Monatskosten liegt der regelmäßige Monatsabfluss bei 439,38 Euro. Im ersten Monat kommen die 100 Euro Einmalkosten hinzu. Nach jeder zwölften Rate können im Modell zusätzlich bis zu 500 Euro Sondertilgung anfallen.
Unter diesen Annahmen endet die Rückzahlung nach 48 statt 60 Monaten. Die Gesamtrückzahlung beträgt 22.588,71 Euro, davon 2.588,71 Euro Zinsen. Tatsächlich angewendete Zusatztilgungen summieren sich auf 3.994,47 Euro. Die Zusatzkosten betragen 196 Euro, nämlich 100 Euro einmalig plus 48 mal 2 Euro. Damit ergibt sich ein gesamter Geldabfluss von 22.784,71 Euro.
Gegenüber derselben Sollzinsrechnung ohne Zusatztilgung sinken die Zinsen um 654,10 Euro. Die Gesamtersparnis beträgt 678,10 Euro, weil durch die zwölf Monate kürzere Laufzeit zusätzlich 24 Euro an Monatskosten entfallen.
Nach dem ersten Jahr zeigt die Jahrestabelle eine Restschuld von 15.352,73 Euro. In diesem Jahr fließen 4.648,56 Euro über reguläre Raten, 1.100 Euro über monatliche und jährliche Zusatztilgungen und 124 Euro als Zusatzkosten. Von den regulären Raten entfallen 1.101,29 Euro auf Zinsen. Der gesamte Geldabfluss des ersten Jahres beträgt 5.872,56 Euro.
Beim höheren Vergleichsangebot steigt der Sollzins rechnerisch von 6,25 auf 8,25 Prozent. Die reguläre Rate beträgt dann 405,08 Euro. Trotz gleicher Zusatztilgungen endet die Rechnung ebenfalls nach 48 Monaten, weist aber 3.425,72 Euro Zinsen und 23.621,72 Euro Zahlungen einschließlich Zusatzkosten aus. Das ist ein Szenariovergleich, keine Vorhersage.
Sondertilgungen und rechtlicher Rahmen
Das Modell zeigt die rechnerische Wirkung zusätzlicher Zahlungen. Ob und wann du sie tatsächlich leisten kannst, richtet sich nach Vertrag und Gesetz. § 491 BGB unterscheidet insbesondere Allgemein- und Immobiliar-Verbraucherdarlehen, für die nicht in jeder Situation dieselben Regeln gelten.
Grundsätzlich können Verbindlichkeiten aus einem Verbraucherdarlehen nach § 500 BGB ganz oder teilweise vorzeitig erfüllt werden. Für Immobiliar-Verbraucherdarlehen mit gebundenem Sollzins nennt die Vorschrift eine zusätzliche Voraussetzung. Bei vorzeitiger Rückzahlung reduzieren sich nach § 501 BGB die Gesamtkosten um Zinsen und Kosten entsprechend der verbleibenden Laufzeit.
Eine Vorfälligkeitsentschädigung kann unter den Voraussetzungen von § 502 BGB relevant werden. Bei Allgemein-Verbraucherdarlehen ist sie auf 1 Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags begrenzt, bei höchstens einem Jahr bis zur vereinbarten Rückzahlung auf 0,5 Prozent. Sie darf außerdem nicht höher sein als die Sollzinsen, die bis zur vereinbarten Rückzahlung angefallen wären. Die Vorschrift nennt auch Fälle, in denen der Anspruch ausgeschlossen ist. Der Rechner entscheidet weder, ob ein Anspruch besteht, noch berechnet er dessen Höhe. Bei einer geplanten Ablösung kannst du den konkreten Ablösebetrag und seine Herleitung beim Kreditgeber anfordern.
Annahmen, Grenzen und häufige Fehler
Die häufigsten Abweichungen lassen sich schnell eingrenzen:
- Sollzins im falschen Feld: In Basis gehört der Effektivzins, in Expert der gebundene Sollzins.
- Kosten doppelt erfasst: Zusatzkosten gehören nur dann in die Expert-Felder, wenn sie tatsächlich separat gezahlt werden.
- Falscher Sondertilgungszeitpunkt: Die jährliche Zahlung liegt im Modell nach jeder zwölften Rate. Für andere Termine brauchst du den Vertragsplan.
- Rate mit Zusage verwechselt: Einkommen, Bonität und Annahmeregeln eines Kreditgebers sind keine Eingaben dieses Rechners.
- Jahrestabelle als Vertragsplan gelesen: Sie verdichtet den Modellverlauf und ersetzt keine taggenaue Abrechnung.
Wenn die Modellrate von einem Angebot abweicht, helfen Betrag, Zinsart, Laufzeit, erste Fälligkeit, Gebühren und Rundungsweise als Checkliste. Du musst das Angebot nicht passend rechnen. Sinnvoller ist es, die abweichende Vertragsannahme sichtbar daneben zu notieren.
Konkrete nächste Schritte
Beginne mit einer Basisrechnung aus dem Angebot. Öffne danach den Expertenmodus und übernimm nur Kosten und Sondertilgungen, die wirklich zu deinem Vertrag oder deiner eigenen Planung passen. Ein Szenario ohne Zusatztilgung zeigt den Ausgangspunkt, ein zweites die Wirkung realistischer Extras. Exportiere anschließend die Jahrestabelle und vergleiche sie mit dem Tilgungsplan des Angebots.
Passt die Rate nicht gut in deinen Monat, sind drei Varianten besonders aussagekräftig: ein kleinerer Kreditbetrag, eine längere Laufzeit oder eine niedrigere selbst gesetzte Maximalrate. So bleibt die Rechnung auf deiner Seite und zeigt nicht nur ein Problem, sondern direkt veränderbare Wege.
Verwandte Rechner
Ein sinnvoller Rechnerweg hängt von deiner offenen Frage ab:
- Mit der tragbaren Monatsrate kannst du zuerst deinen eigenen monatlichen Spielraum modellieren.
- Wenn deine maximale Rate feststeht, zeigt der Kreditlaufzeit-Rechner, wie lange die Rückzahlung rechnerisch dauert.
- Für eine konkrete zusätzliche Zahlung nutzt du den Sondertilgungsrechner.
- Vollständige Zahlungsströme und Kosten kannst du beim Effektivzins prüfen.
- Zwei fertige Angebote stellst du im Kreditangebote-Vergleich direkt gegenüber.
FAQ
Welcher Zins gehört in den Basisrechner?
Der im Angebot ausgewiesene effektive Jahreszins. Der gebundene Sollzins hat im Expertenmodus ein eigenes Feld.
Warum ist die Expert-Rate manchmal anders?
Der Expertenmodus berechnet den Tilgungsverlauf mit dem eingegebenen Sollzins. Der Effektivzins bleibt ein separater Vergleichswert und wird nicht zusätzlich verrechnet.
Kann ich eine Sondertilgung an einem frei gewählten Datum eintragen?
Nein. Unterstützt werden eine monatliche Zusatztilgung und eine jährliche Sondertilgung nach jeder zwölften Rate. Einen abweichenden Termin kannst du separat mit dem Vertragsplan vergleichen.
Sind Gebühren in der Restschuld enthalten?
Nein. Einmalige und monatliche Zusatzkosten erhöhen den Geldabfluss, werden aber nicht finanziert oder verzinst. Bereits im Kreditbetrag enthaltene Kosten solltest du nicht noch einmal eintragen.
Warum kann die letzte Zahlung niedriger sein?
Der Rechner begrenzt sie auf die verbleibende Restschuld plus den letzten Monatszins. Dadurch wird nicht mehr als der noch offene Centbetrag zurückgezahlt.
Ist der höhere Zinssatz eine Prognose?
Nein. Der eingegebene Aufschlag bildet ein zweites Angebot über die gesamte Modelllaufzeit ab. Er sagt nichts über künftige Marktzinsen aus.
Quellen und Methodik
Die rechtliche Einordnung stützt sich auf die verlinkten aktuellen Fassungen von § 491, § 492, § 500, § 501 und § 502 BGB sowie § 16 PAngV. Die Rechenformeln, Buchungsreihenfolge, Cent-Rundung, Ergebnisdefinitionen und Exportfelder stammen aus der beschriebenen Rechnerlogik, nicht aus diesen Gesetzen.
Die Beispiele verwenden fiktive Zinswerte und wurden unabhängig mit derselben centgenauen Logik nachgerechnet. Sie sind keine Marktangabe, Produktempfehlung oder individuelle Rechtsberatung.
Aktualisierungsauslöser
Dieser Ratgeber sollte neu geprüft werden, sobald sich Eingabefelder, Berechnungsreihenfolge, Rundung, Ergebnisnamen, Jahrestabelle oder Export ändern. Dasselbe gilt bei Änderungen der verlinkten Vorschriften. So passen Erklärung und Rechenlogik weiterhin zusammen.