Gute Verbraucherinformation zeigt nicht nur ein Ergebnis. Sie macht Quellen, Annahmen, Unsicherheit und den nächsten praktischen Schritt sichtbar.
1. Wir beginnen bei der Frage
Jeder Beitrag braucht eine klar benannte Leserfrage. Wir unterscheiden Information, Entscheidungshilfe, Rechner, Anbieter-Update und Nachricht, damit ein Text nicht mehrere Suchabsichten halb beantwortet.
2. Primärquellen zuerst
Bei Gesetzen, Aufsicht, Steuern, Krediten und Anbieterbedingungen bevorzugen wir amtliche Stellen, Gerichte, Originalunterlagen und aktuelle Preisverzeichnisse. Sekundärquellen helfen bei der Einordnung, ersetzen aber keine belastbare Hauptquelle.
3. Fakten und Einordnung bleiben unterscheidbar
Zahlen erhalten einen Stand. Rechner nennen Formel, Rundung und Ausnahmen. Bei strittigen Fragen erklären wir, was belegt ist und wo eine Bewertung beginnt.
4. Aktualität wird nicht simuliert
Ein technisches Speichern ist noch keine fachliche Aktualisierung. Einen sichtbaren Prüf- oder Aktualisierungsstand vergeben wir erst, wenn die entscheidenden Fakten und Quellen tatsächlich kontrolliert wurden.
5. Software unterstützt, die Redaktion verantwortet
Software und künstliche Intelligenz können Recherche, Strukturierung, Entwürfe und Qualitätsprüfungen unterstützen. Sie gelten nicht als Quelle. Veröffentlichte Tatsachenbehauptungen müssen auf nachvollziehbare Quellen zurückgehen.
6. Leser bekommen einen nächsten Schritt
Wir sagen klar, wenn Einkommen, Bonität, Kosten oder ein Vertrag eine Hürde darstellen. Danach zeigen wir, welche Unterlagen, Anbieterwege, Beträge, Zeitpunkte oder Alternativen trotzdem sinnvoll geprüft werden können.
7. Kommerzielle Module sind getrennt
Werbung und Affiliate-Vergleiche erhalten eine sichtbare Kennzeichnung und eine eigene Gestaltung. Sie gehören nicht in redaktionelle Tabellen oder in eine scheinbar neutrale Antwortbox.
Korrekturen
Konkrete Hinweise können an info@kreditzentrale.com gesendet werden. Unser Verfahren steht unter Korrekturen und Hinweise.
Stand: 23. Juli 2026.