Geld leihen

Wer sich kurzfristig Geld leihen möchte, hat verschiedene Optionen zur Auswahl. Welche davon am besten zu den eigenen Bedürfnissen und der persönlichen Ausgangslage passt, hängt von mehren Aspekten ab. Kreditsuchende, die nur wenige Hundert Euro auf die Schnelle benötigen, können sich beispielsweise um einen Blitzkredit bemühen, ihre Kreditkarte nutzen oder eine Aufstockung ihres Disporahmens bei der kontoführenden Bank beantragen. Diese Wege stehen allerdings nur Verbrauchern offen, die über ein regelmäßiges Einkommen verfügen und keine negativen Einträge im Schufa-Register haben.

Verbraucher mit schwächerer Bonität können sich jedoch nach wie vor an einer Kreditbörse bewerben. Und wer arbeitslos ist, kann das benötigte Darlehen auch bei der Arge anfragen.

  • Arbeitnehmer, die ein gutes Einkommen aus einer nicht-selbstständigen Tätigkeit nachweisen können, haben es am einfachsten, wenn sie sich kurzfristig Geld leihen wollen.
  • Schließlich gibt es zahlreiche Filial- und Online-Banken, die spezielle Blitzkredite anbieten.
  • Das Besondere bei diesen Darlehen ist die rasche Auszahlung innerhalb weniger Tage.
  • Je nach Geldinstitut sind sogar Überweisungen in weniger als 24 Stunden möglich.
  • Damit der Antrag möglichst rasch bearbeitet werden kann, sollten Bewerber Ausweisdokumente und Einkommensnachweise bereit halten.

Die Mindestleihsumme liegt für gewöhnlich bei rund 1500 Euro.

Der Verleih kleinerer Beträge lohnt sich für die Banken meist nicht. Allerdings gibt es Anbieter, die sich auf die Vergabe sogenannter Minikredite im niedrigen zweistelligen Bereich spezialisiert haben. In ganz dringenden Fällen entfällt sogar das verhältnismäßig zeitaufwendige Post-Ident-Verfahren. So gibt es beispielsweise Anbieter, bei denen sich Kunden online per Skype und Telefon identifizieren können. Bestenfalls ist die beantragte Summe schon am nächsten Tag auf dem Konto oder kann vom Kreditnehmer bei der nächsten Postfiliale abgeholt werden. Die anschließende Rückzahlung erfolgt innerhalb von 30 bis 90 Tagen.

Überziehungskredit als unbürokratische Alternative

Auch mit dem Verfügungsrahmen auf dem Girokonto kommen Bankkunden kurzfristig zu mehr Geld. Wie hoch dieser unbürokratische Minikredit ausfällt, hängt dabei maßgeblich von den regelmäßigen Zahlungseingängen auf dem betreffenden Konto ab. Je nach Bank können Verbraucher hier mit einem Verfügungsrahmen in Höhe von bis zu drei Monatsgehältern rechnen. Dabei sollten sie jedoch die hohen Zinsen im Auge behalten, die mit dem Dispo bei der Bank einhergehen. Nicht selten liegen diese höher als 10 Prozent. Hier gilt es also, die Konditionen für das eigene Girokonto genau nachzulesen und abzuwägen, wie schnell der Saldo wieder ausgeglichen werden kann.

Mehr Zeit bis zur Rückzahlung hat, wer eine Kreditkarte mit Zahlungsziel sein eigen nennt. Je nach kartenausgebendem Unternehmen beträgt dieses bis zu acht Wochen oder mehr. Erst nach Ablauf dieser Frist werden auf die geliehene Summe Zinsen fällig. Mit einer Kreditkarte können kleinere finanzielle Engpässe zinsgünstig überbrückt werden, allerdings ist die Leihsumme auch hier begrenzt. Viele Kreditkartenunternehmen gewähren ihren Kunden nämlich erst dann den vollen Verfügungsrahmen, wenn diese schon einige Käufe mit Karte getätigt und die so entstandenen Schulden pünktlich beglichen haben.

Kredite bei fehlender Bonität

Schwieriger gestaltet sich die Situation für Verbraucher, die sich zwar kurzfristig Geld leihen möchten, dabei aber kein regelmäßiges Einkommen nachweisen können. Selbiges gilt, wenn bei der Schufa bereits negative Daten über frühere Zahlungsausfälle vermerkt sind. Hier kann meist nur noch ein solventer Bürge die Bank zur Antragsbewilligung bewegen. Alternativ dazu können sich Kreditsuchende auch bei einer Kreditbörse um die gewünschte Summe bewerben. Für dieses Projekt müssen sie allerdings mehr Zeit einplanen als für einen Sofortkredit.

An den meisten Kreditbörsen vergehen zwischen der Erstellung eines Gesuchs und der Überweisung der Leihsumme zwischen drei und vier Wochen. Vorausgesetzt natürlich, es finden sich ausreichend Anleger, die bereit sind, das betreffende Projekt mit einem Beitrag zu unterstützen. Wer hier keinen Erfolg hat und bereits ALG II bezieht, kann sich auch an seinen Sachbearbeiter bei der Arge wenden. Für dringende Anschaffungen oder Ausgleichszahlungen, beispielsweise bei Mietrückständen, können sich Arbeitslose nämlich auch bei der für sie zuständigen Agentur für Arbeit kurzfristig Geld leihen.

Kurzzeitdarlehen mit Blitzüberweisung

Neben den klassischen Kreditinstituten gibt es Online-Anbieter, bei denen man sich innerhalb kürzester Zeit Geld leihen kann, sofort und verhältnismäßig unbürokratisch. Charakteristisch für die sogenannten Kurzzeitdarlehen sind kurze Laufzeiten von maximal 60 Tagen. Außerdem handelt es sich bei ihnen um Mikrokredite, eine Eigentumswohnung oder ein Neuwagen lässt sich damit also nicht finanzieren. Für die Begleichung von Reparaturkosten oder anderen unerwarteten Rechnungen hingegen reicht die mögliche Leihsumme allemal.

Außerdem erfolgt die Auszahlung innerhalb weniger Stunden. Erstkunden müssen jedoch gewisse Einschränkungen beachten.

  • Je nach Kreditsumme kann der Kunde zwischen Laufzeiten von nur sieben Tagen bis hin zu zwei Monaten wählen, innerhalb derer er das geliehene Geld entweder in Raten oder in einem Betrag zurückbezahlt.
  • Außerdem ist die maximale Kredithöhe für Erstkunden beschränkt.
  • Je nach Anbieter liegt sie zwischen knapp 200 und 500 Euro.
  • Wie bei Mikrokrediten üblich, können anschließend schrittweise höhere Summen zwischen 600 und 3000 Euro aufgenommen werden.
  • Das gilt jedoch nur, wenn die Rückzahlung des ersten Darlehens problemlos und pünktlich erfolgt.

Anders als bei klassischen Bankhäusern, die mit immer günstigeren Zinsen werben, liegt der effektive Jahreszins für Kurzzeitkredite bei über 10 Prozent. Da es sich typischerweise jedoch um kleine Beträge handelt, fallen tatsächlich nur wenige Euro Mehrkosten an. Auch Kunden, deren Schufa-Auskunft negativ ausfällt, können sich sofort Geld leihen. Eine Kreditzusage ohne Bonitätsprüfung ist zwar nicht möglich, wenn jedoch Einkommenshöhe und Kreditsumme in einem realistischen Verhältnis zueinanderstehen, fällt der schlechte Score nicht weiter ins Gewicht.

Wenige Schritte zur Blitzüberweisung

Um sich Geld zu leihen, das sofort aufs Konto überwiesen wird, müssen Kreditsuchende auf der Seite des gewählten Anbieters zunächst den Kreditantrag ausfüllen. Zusätzlich sollten sie schon im Vorfeld bestimmte Dokumente bereitlegen oder besser noch per Scanner auf ihren Computer laden, damit sie die benötigten Unterlagen gleich weiterleiten können. Verlangt werden beispielsweise eine gut lesbare Kopie des Personalausweises oder Reisepasses und ein Nachweis über die aktuellen Einkommensverhältnisse. Neukunden müssen ihre Identität zusätzlich per Post-Ident-Verfahren feststellen lassen, das normalerweise 3 bis 4 Werktage in Anspruch nimmt.

Je nach Anbieter ist es jedoch möglich, diesen zeitraubenden Prozess durch eine Identifizierung per Skype und Webcam zu ersetzen. Für manche Kurzzeitkredite kann außerdem eine Expressüberweisung innerhalb von 30 Minuten beantragt werden. Ein Service, für den jedoch Gebühren anfallen. Wie der klassische Ratenkredit kann auch das Kurzzeitdarlehen mittels einer Bürgschaft abgesichert werden. Der Kunde kann hierbei einen persönlichen Bürgen nennen oder sich für die Bürgschaft durch eine Partner-Bank entscheiden, wobei die Bankbürgschaft mit zusätzlichen Kosten einhergeht.

Geld privat leihen

Geld leihen schnell und unkompliziert ist nicht nur bei einem Kreditinstitut möglich. Wer ein Darlehen aufnehmen will, kann das auch bei einem privaten Geldgeber tun. Dafür kommen ganz verschiedene Möglichkeiten infrage. Geld leihen schnell und unkompliziert geht in der Familie genau so, wie im Freundeskreis.

Auch unter guten Kollegen ist die Vereinbarung eines kleineren Darlehens möglich. Professionell kann man sich Geld aber auch bei privaten Plattformen holen.

  • Dafür gibt es einen Markt mit ganz speziellen Online-Plattformen.
  • Diese haben sich die Vermittlung von privaten Krediten zur Aufgabe gemacht.
  • Es gibt unter Umständen bessere Zinsen für geliehenes Geld, als es bei Banken und Sparkassen.
  • Die Plattformen zur Vermittlung von Krediten an eine Privatperson können sich auch für Darlehenssuchende lohnen, die bei einem Geldinstitut nur schwer oder gar keinen Kredit mehr bekommen, wie Selbständige oder Arbeitslose.
  • In einigen Fällen gibt es die Prüfung der Bonität sogar nach Absprache, während Kreditinstitute automatisch die Kreditwürdigkeit prüfen und etwa Gehaltsnachweise fordern und eine Schufa-Auskunft einholen.

Noch einfacher ist Geld leihen schnell und unkompliziert bei Freunden und in der Familie. Hier fragen die wenigsten nach Bonitätsauskünften und Einkommensnachweisen. Ein Vertrag, der jedoch unbedingt nötig ist, kann einfach und relativ locker gestaltet werden. Sicherheiten für das geliehene Geld lassen sich großzügig vereinbaren. Sogar dann, wenn der Darlehensgeber auf solche Sicherheiten nicht verzichten möchte. Bei Geldinstituten dagegen müssen die Kunden meist einer Abtretung ihres Gehalts zustimmen für den Fall, dass sie unvermittelt in Zahlungsschwierigkeiten gelangen.

Vertrag sicher gestalten

Auch wenn bei privaten Geldgebern Geld leihen schnell und unkompliziert möglich ist, sollten Darlehensnehmer unbedingt wichtige Punkte beachten. So gibt es bei Streitigkeiten zwischen dem Kreditnehmer und dem Kreditgeber keinen Verbraucherschutz. Für die unabhängige Klärung von Missverständnissen kann sich der Kunde deshalb nicht an einen Ombudsmann, wie etwa bei privaten Banken üblich, wenden. Sind die Kreditbedingungen kompliziert oder werden sie während der Laufzeit geändert, gibt es eine Verbraucherzentrale, die sich einschalten und Hinweise geben sowie vermitteln kann.

Bei einem Darlehen von einer Bank gibt es deutliche gesetzliche Regeln. Diese Regelungen betreffen auch die Informationspflichten. Der Kunde bekommt vom Geldinstitut auch immer einen schriftlichen Vertrag, dessen Aussagen gelten. Kommt es zu Schwierigkeiten, kann sich der Kreditnehmer darauf berufen. Diese Vorschriften gibt es Bereich des privaten Kredits nicht. Deshalb ist es wichtig, einen Privatkreditvertrag zu schließen. Kunden müssen bei der Vertragsgestaltung genau hinschauen. Wichtig ist die Vereinbarung einer Kündigungsfrist. Wird für einen Privatkredit keine feste Laufzeit vereinbart, kann der Geldgeber den Kredit nämlich praktisch jederzeit kündigen. Er muss nur eine Kündigungsfrist von drei Monaten beachten. Darlehensnehmer müssten dann die vollständige ausstehende Summe mit einem mal zurückzahlen. Wer die Vertragsdauer schriftlich festhält, schützt sich davor.

Unbürokratisch Geld von Freunden leihen

Wer sich privat Geld leihen möchte, umschifft dabei einige bürokratische Hindernisse, wie sie etwa bei Krediten von den klassischen Banken vorkommen. Dennoch sollte auch bei Krediten und Darlehen von Privatpersonen oder sogar Freunden darauf geachtet werden, dass es nicht zum Streit um das Darlehen oder zur Überschuldung kommt.

Zur Vorsorge empfiehlt es sich, einen entsprechenden Privatvertrag aufzusetzen.

  • Wenn sich ein Verbraucher Geld von einer Bank leiht, muss er dafür umfangreiche Vertragsunterlagen unterschreiben.
  • Das ist jedoch nicht nur lästige Bürokratie, sondern dient vor allem zwei sinnvollen Zwecken: Erstens sichert sich die Bank durch den Vertrag gegen Beweisschwierigkeiten ab.
  • Zahlt der Darlehensnehmer das Geld nicht zurück, kann die Bank den Kunden verklagen und durch den Vertragstext die Existenz des Darlehens beweisen.
  • Aber auch die Person des Darlehensnehmers wird durch die Vertragsunterschrift geschützt.
  • Einerseits kommt den Regelungen des Vertrags eine Warnfunktion zu, der Darlehensnehmer merkt also, dass es jetzt ernst wird und erhält die Gelegenheit, das Vorhaben noch einmal zu überdenken.

Andererseits kann auch der Darlehensnehmer im Ernstfall beweisen, dass eine bestimmte Zinshöhe oder andere Konditionen so und nicht anders vereinbart waren.

Auch ein privates Darlehen sollte durch einen Kreditvertrag geregelt werden. Im Vergleich zu den Bankdarlehen sind Kredite von Bekannten oder der Familie zwar unbürokratisch, zum Beispiel entfällt die ansonsten gesetzlich vorgeschriebene Bonitätsprüfung, dennoch sollte die Vereinbarung schriftlich fixiert werden, um Streitigkeiten um den Inhalt der Darlehensabrede vorzubeugen. Schließlich befindet sich auch eine Privatperson bei der Gewährung eines Kredits in der gleichen Situation wie eine Bank, mit allen damit verbundenen Risiken.

Was muss unbedingt geregelt werden?

Der Inhalt des Kreditvertrags kann sich gerade bei kleineren Darlehenssummen in der Regel auf wenige Sätze beschränken. Zu den wichtigsten Punkten gehören dabei die Darlehenssumme, die Identität der Parteien, die vereinbarte Laufzeit, die Höhe der Raten sowie die Zinsen. Zusätzliche Regelungen, etwa Vorfälligkeitsentschädigungen oder Gebühren sind unter Privatleuten eher unüblich. Dafür ist es durchaus möglich, auf Zinsen zu verzichten, etwa um einem guten Freund mit einem zinslosen Darlehen aus der Klemme zu helfen und ihm etwas Bargeld zu leihen. Natürlich muss das Vertragsdokument dann von beiden Parteien eigenhändig unterschrieben werden, jeder erhält eine eigene Ausführung. Die vertragliche Regelung von freundschaftlichen Darlehensverhältnissen ist dabei keineswegs ein Zeichen des Misstrauens. Vielmehr führt bereits die bloße Existenz eines Vertrags oft dazu, dass es gar nicht erst zu einem Streit um die einzelnen Punkte kommt. Außerdem müssen sich auch Personen, die sich gegenseitig privat Geld leihen, gegen die entsprechenden Risiken absichern.

Doch wo findet man eine Vorlage für solche Verträge? Zunächst können Privatleute vor der Darlehensvergabe natürlich einen Anwalt aufsuchen und diesen bitten, einen entsprechenden Kreditvertrag aufzusetzen. Das hat den Vorteil, dass der Anwalt die individuellen Wünsche der Vertragsparteien gezielt berücksichtigen und im Vertragswerk umsetzen kann. Aufgrund der Anwaltsgebühren lohnt sich dieser Weg jedoch nur bei größeren Geldsummen. Für kleinere Beträge kann auch eine kostenlose Vertragsvorlage aus dem Internet genutzt werden. Grundsätzlich sollte sich eine Person, die sich privat Geld leihen möchte, jedoch stets rechtlich absichern. Das gilt zumindest für Summen, bei denen die Nichtrückzahlung den Darlehensgeber finanziell schmerzen würde. Leiht jemand seinem besten Kumpel dagegen spontan einmal fünf Euro, handelt es sich dabei juristisch zwar auch um ein Darlehen, hier wäre ein eigenes Vertragsdokument jedoch sicher etwas überdimensioniert. In diesem Fall genügt natürlich auch der gute alte Handschlag.

Geld auf viele Arten einfach leihen

Am einfachsten scheint es für viele, die sich Geld leihen, einfach bei einer Bank nachzufragen. Doch der erste Weg ist nicht immer der beste. Sich Geld zu leihen, ohne dabei auf die Konditionen zu achten, kann am Ende teuer werden.

Deshalb ist es wichtig, auch beim Geld leihen einfach viele Angebote genau miteinander zu vergleichen.

  • Der einfachste Weg beim Geld leihen führt zur Hausbank.
  • Der Vorteil hier ist, dass der Berater den Kunden, der um einen Kredit nachfragt, in der Regel gut kennt.
  • Hat der Kunde regelmäßige Eingänge auf seinem Girokonto und Spareinlagen bei seiner Hausbank, ist das Geld leihen kein großes Problem.
  • Das gilt sogar, wenn die Bonität nicht ganz so gut ist und es bei der Schufa Prüfung vielleicht ein paar Probleme gegeben hat.
  • Bei der Hausbank lassen sich auch leichter gute Konditionen, etwa bei der Laufzeit oder der Ratenhöhe, aushandeln.

Sogar bei den Zinsen ist oft Verhandlungsspielraum möglich.

Gute Konditionen bieten viele Filialbanken. Deshalb ist ein Vergleich der Angebote hier auch sinnvoll. Der Vorteil bei einer Filialbank ist die Beratung direkt vor Ort. Der Kreditsuchende hat einen Ansprechpartner, mit dem er alle Modalitäten eines Kredits besprechen kann. Bei einem persönlichen Kontakt ist Geld leihen immer etwas einfacher. Der Berater vor Ort kann bei eingeschränkter Bonität den Kunden genau unter die Lupe nehmen. Auch wenn Probleme bei der Bonität das Geld leihen bei Kreditinstituten erschweren, bei einer Filialbank führt ein persönliches Gespräch öfter zum Erfolg.

Kreditvergleich im Internet

Direktbanken präsentieren ihre Offerten im Internet. Für den Kunden ist der Vergleich, hier deshalb am einfachsten. Sie sehen sofort, welcher Anbieter mit den besten Zinsen aufwartet. Außerdem ist es möglich, mit einem Kreditrechner online sofort die Konditionen zu vergleichen. Der Kunde kann Ratenhöhe, Laufzeit oder Modalitäten der Rückzahlung, wie etwa Sondertilgung, direkt in den Rechner eingeben. So sieht er, welcher Anbieter zu ihm und seinen Lebensumständen passt und kann einen Kredit auch gleich online beantragen. Außerdem kann er sich auch Zinsangebote notieren und damit in eine Filialbank gehen. Mit diesen Offerten lässt sich auch vor Ort ein gutes Angebot herausholen.

Günstig leihen von privat

Wer einfach und schnell Geld leihen will, kann sich auch im privaten Umfeld umsehen. Vor allem beim kleineren Summen und bei eingeschränkter Bonität ist das sinnvoll. Zu Bekannten, Freunde und zu Verwandten besteht in der Regel ein gutes Verhältnis. Das hilft dem potenziellen Kreditgeber, den Kreditsuchenden besser einzuschätzen. Ein Kredit aus dem persönlichen Umfeld bietet den Vorteil, dass die Konditionen für die Rückzahlung besser vereinbart werden können. Auch bei den Zinsen gibt es Spielraum. Nicht zuletzt kann man Geld auch bei privaten Anlegern leihen, die ihr Angebot auf eigens dafür ausgelegten Plattformen offerieren. Oft sind das Geldanleger, die gute Zinsen verdienen wollen. Am Kapitalmarkt gibt es für Geldanlagen wenig Rendite. Deshalb bringt einfach Geld leihen für private Anleger an Kreditsuchende noch immer gutes Geld.

Privat Geld verleihen und leihen

Der private Geldverleih nimmt an Bedeutung zu, er hat sich zu einer attraktiven Alternative zu Bankdarlehen entwickelt. Das liegt vor allem an Online-Portalen, die das Geldverleihen und -leihen denkbar einfach machen. Zudem leihen sich auch viele Menschen direkt untereinander Geld, zum Beispiel Freunde.

Bei beiden Varianten sollten sowohl Geldverleiher als auch Kreditnehmer einige Aspekte berücksichtigen.

  • Innovative Plattformen bringen Privatleute als Kreditgeber und Kreditnehmer zusammen.
  • Zum einen bieten sie beiden Seiten eine Möglichkeit, zueinanderzufinden.
  • Zum anderen übernehmen sie anschließend die Kreditabwicklung.
  • Das Besondere: Finanzierer müssen keine gesamte Kreditsumme tragen, sie können auch Teilbeträge zeichnen.
  • Konkret funktionieren solche Plattformen folgendermaßen: Interessierte an einem Privatkredit registrieren sich auf dem Portal, der Dienstleister prüft die Bonität und ordnet User einer bestimmten Bonitätsstufe zu.

Diese bestimmt, zu welchen Konditionen sie einen Kredit anfragen können. Im zweiten Schritt präsentieren Nutzer ihren Kreditwunsch. Sie beschreiben ihren persönlichen Hintergrund und den Finanzierungszweck, zudem benennen sie die Darlehenssumme. Innerhalb einer bestimmten Frist können Kreditgeber nun entscheiden, ob sie sich mit welchem Betrag an der Verleihe beteiligen wollen. Kommt der gewünschte Betrag zusammen, realisiert das Portal den Geldverleih. Kreditnehmer überweisen die Raten an eine mit dem Portal kooperierende Bank, diese überweist das Geld anteilig an die Kreditgeber.

Für beide Seiten ergeben sich bei diesen Plattformen große Chancen. Kreditgeber kassieren oftmals attraktive Zinsen, weit höher als beispielsweise auf Festgeldkonten. Zudem können sie auch kleine Summen verleihen, der Mindestbetrag unterscheidet sich zwischen den Plattformen. Viele Kreditnehmer profitieren davon, dass sie über solche Portale überhaupt an Geld gelangen. Vielfach erhalten Nutzer von Banken ablehnende Bescheide, auf Vermittlungsseiten können sie sich dagegen über einen Erfolg freuen. Das gilt vor allem, wenn sie sich bei der Beschreibung des Kreditwunsches Mühe geben und bei potenziellen Verleihern einen positiven Eindruck hinterlassen. Verbraucher mit guter Bonität können sich zudem über attraktive Konditionen freuen. Bei schlechter Bonität müssen sie selbstverständlich Risikoaufschläge zahlen: Besteht aber dringender Finanzbedarf, erweist sich ein Kredit mit höheren Zinsen besser als kein Darlehen.

Bei dieser Art des Geldverleihs sollten beide Seiten zuvor gut abwägen. Geldverleiher sollten durch einen Kredit Konditionen Vergleich grundsätzlich prüfen, bei welchem Portal sie bei gleichen Rahmenbedingungen die höchsten Zinsen verzeichnen. Zudem sollten sie bei jedem Kreditwunsch konkret überlegen, wie hoch das Risiko eines Kreditausfalls liegt und ob sie dieses Risiko eingehen wollen. Kreditnehmer sollten andererseits durch einen Preisvergleich Kredit feststellen, wo sie am günstigsten finanzieren können. Der Blick auf die Zinssätze gibt eine erste Orientierung. Am Ende kommt es aber auf darauf, in welcher Bonitätsstufe Portale sie einordnen und welchen Zinssatz das ergibt. Diese Einstufung kann niemand vorhersagen, Plattformen legen unterschiedliche, unveröffentlichte Kriterien an. Interessierte sollten sich deshalb auf zwei oder mehreren Seiten anmelden und den individuellen Zinssatz abwarten. Danach entscheiden sie auf fundierter Grundlage, wo sie preiswert ein Darlehen aufnehmen. Dabei sollten sie die Verwaltungsgebühren nicht vergessen.

Direktverträge zwischen Privatpersonen

Davon zu unterscheiden ist, wenn eine Privatperson einer anderen unmittelbar Geld verleiht. Für diese Form entscheiden sich beispielsweise Verwandte, Freunde und anderweitig persönlich Bekannte. Dabei kann es sich um zinslose oder sehr günstige Darlehen handeln, bei diesen erfolgt das Verleihen meist aus Freundschaft. Manche leihen aber auch zu Normalkonditionen privat Geld, weil dem Kreditnehmer vielleicht Bankkredite verwehrt bleiben. Der Kreditgeber möchte in diesem Fall aushelfen, aber dennoch mit seiner Investition Geld verdienen.

Wer auf diese Weise Geld verleiht oder leiht, sollte zwei Punkte bedenken: Erstens sollte dem Geldverleih ein Vertrag zugrunde liegen, auch wenn sich beide Seiten gut kennen und sich vertrauen. Es kann immer zu einem Zerwürfnis kommen, dann gewinnt ein Vertrag eine große Bedeutung. Zweitens sollte insbesondere der Kreditnehmer seine Verpflichtungen einhalten und sich vorab versichern, dass er dies auch tatsächlich kann. Ansonsten kann es zum Beispiel zwischen Freunden erhebliche Spannungen geben, welche die Freundschaft zerstören.

Kredit von Privatpersonen

Für eine Geldleihe kommen nicht nur Banken infrage, als Kreditgeber treten auch vermehrt private Investoren auf. Zumeist handelt es sich hierbei nicht um Direktverträge zwischen zwei Privatpersonen. Stattdessen vermitteln Dienstleister den Kredit und wickeln die finanziellen Transaktionen ab. Mittlerweile haben sich verschiedene Varianten dieser Vermittlung etabliert. Doch was spricht überhaupt für diese Form der Geldleihe im Vergleich zu einem gewöhnlichen Bankkredit? Der wesentliche Vorteil liegt in der größeren Chance auf einen Kredit.

Privatkredite können auch Verbraucher erhalten, die bei Banken mit Absagen rechnen müssen oder schon welche erhalten haben. Das betrifft zum Beispiel Menschen mit geringem Einkommen wie Studenten oder prekär Verdienende sowie Personen mit einem schlechten Schufa-Score.

  • Es haben sich bei der privaten Geldleihe zwei unterschiedliche Konzepte der Vermittlung entwickelt.
  • Erstens verstehen sich einige Dienstleister als Plattformen, bei denen Kreditgeber und Kreditnehmer in einem transparenten Prozess zusammenfinden.
  • Im ersten Schritt melden sich interessierte Kreditnehmer auf dem Portal an, dieses unterzieht den User einer Bonitätsprüfung.
  • Dazu zählen die Abfrage der Schufa-Datei und die Beurteilung der Einkommensverhältnisse, wobei P2P-Dienstleister in der Regel bei beiden Aspekten liberalere Maßstäbe als Banken anlegen.
  • Im zweiten Schritt stellen Nutzer ihren Kreditwunsch inklusive des Grunds vor.

Nun können potenzielle Anleger Teile der Darlehenssumme zeichnen. Kommt bis zu einem gewissen Zeitpunkt der komplette Kreditbetrag zusammen, tritt der Vertrag in Kraft. Der Dienstleister kümmert sich meist in Zusammenarbeit mit einer Bank um sämtliche Details. Er sammelt die Summe bei den Kreditgebern ein, überweist sie weiter, kassiert anschließend die monatlichen Raten und leitet diese anteilig an die Geldgeber weiter.

Zweitens vermitteln einige Anbieter privates Kapitel, ohne dass User den Kreditwunsch vorstellen und Investoren Anteile zeichnen müssen. Diese Portale fungieren als klassische Vermittler: Sie prüfen eine Kreditanfrage und gewähren bei einem positiven Ergebnis das Geld. Das notwendige Kapital sammeln sie von vielen privaten Anlegern ein, die sich auch mit kleinen Beträgen beteiligen können. Im Unterschied zur ersten Variante finanzieren die Investoren aber keine bestimmten Kredite, die Plattformen verteilen das eingenommene Geld auf mehrere Projekte. Darüber hinaus gibt es Dienstleister, die grundsätzlich gleich verfahren. Sie beschränken sich auf der Kreditgeber-Seite aber auf Großinvestoren.

Privatkredit: Was zu beachten ist

Wie bei allen Darlehen interessieren auch bei Privatkrediten die Konditionen. Fast alle Plattformen offerieren bonitätsabhängige Zinsen, es kommt auf das Ergebnis der Schufa-Abfrage und auf die Höhe des Einkommens sowie auf die Art des Beschäftigungsverhältnisses an. Entsprechend erfahren Interessierte den Zinssatz erst nach einer Bonitätsprüfung. Auf einigen Portalen, auf denen User direkt um Kreditgeber werben, funktioniert das zum Beispiel so: Die Plattformen stufen die Nutzer in eine bestimmte Bonitäts-Kategorie ein, die sie jeweils mit einem bestimmten Zinssatz versehen. Zu diesem Zinssatz können User dann versuchen, genügend Investoren zu überzeugen. Je besser die Kreditwürdigkeit ist, desto günstiger können sie finanzieren.

Bevor Verbraucher einen Privatkredit abschließen, sollten sie sich diese Geldleihe gut überlegen: Sie sollten sich insbesondere fragen, ob sie die anschließenden Ratenzahlungen leisten können. Geraten sie in Zahlungsverzug, leiten Plattformen die gleichen Maßnahmen wie Banken ein. Es drohen Mahnverfahren und ein Vollstreckungsbescheid. Speziell Menschen mit schlechter Bonität sollten zudem prüfen, ob sie das Geld unbedingt brauchen. Eine schlechte Kreditwürdigkeit führt bei fast allen Anbietern zu hohen Zinsen weit über Marktniveau. Diese finanzielle Belastung sollten sich Verbraucher nur aufbürden, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Anders sieht es bei Menschen aus, die sich durch eine gute Bonität auszeichnen. Diese Personen können sich vielfach über eine private Geldleihe zu attraktiven Zinsen freuen. Vielfach kostet ein Privatkredit weniger als ein Bankkredit.

Zudem sollten Verbraucher die Zinsen zwischen unterschiedlichen Portalen vergleichen. Angesichts bonitätsabhängiger Zinssätze bedarf es dazu einer Anmeldung bei mehreren Plattformen beziehungsweise konkreter Kreditanfragen. Die Registrierung bei Portalen ist unverbindlich: User können frei entscheiden, ob sie nach der Bonitätsprüfung mit den individuellen Konditionen um Kreditgeber werben möchten. Auch eine Anfrage bei den Vermittlern der zweiten Kategorie verpflichtet zu nichts. Wichtig: Es interessiert nicht ausschließlich der Zinssatz. Die meisten Dienstleister verlangen für ihre Vermittlungstätigkeit eine Gebühr, diese verdient bei einem Vergleich ebenfalls Beachtung. Das unterscheidet Privatkredite von Bankkrediten, Banken dürfen nach einem Gerichtsurteil bei Ratenkrediten keine Bearbeitungsgebühr mehr verlangen.

Einen preiswerten Privatkredit abschließen

Auch bei Privatpersonen lässt sich günstig Geld leihen, in unterschiedlichen Fällen stellt das eine gute Alternative zu einem Bankkredit dar. Das gilt vor allem, wenn Verbraucher eine schlechte Bonität aufweisen. Sie erhalten von Banken oftmals kein Darlehen, auch keinen Kleinkredit.

Nur mit einem Privatdarlehen können sie dieses Problem lösen.

  • Grundsätzlich zählen zu den Privatdarlehen alle Kredite, die Privatpersonen untereinander vereinbaren.
  • Dazu gehören Direktkredite, die zwei Seiten ohne Vermittler abschließen.
  • Interessierte können aber auch über Plattformen private Darlehen aufnehmen, diese Variante hat in den letzten Jahren rasant an Bedeutung gewonnen.
  • Meist funktioniert es folgendermaßen: Eine Plattform prüft die Bonität eines Interessierten und ordnet ihn einer Bonitätsstufe mit einem bestimmten Zinssatz zu.
  • Je besser die Kreditwürdigkeit ist, desto preiswerter kann er finanzieren.

Im zweiten Schritt stellt er seinen Finanzbedarf potenziellen Geldgebern vor. Er beschreibt seinen persönlichen Hintergrund, für was er das Geld braucht und legt möglichst überzeugend dar, dass er die Summe mitsamt den Zinsen zurückzahlen kann. Nun können Investoren Teile des gewünschten Kreditbetrags zeichnen. Wenn sich vor dem gesetzten Fristende genügend Geldgeber finden, kommt der Vertrag zustande. Um die komplette Abwicklung kümmern sich die Plattform und eine kooperierende Bank. Die Bank zieht zum Beispiel die Kreditraten ein und verteilt diese zu den jeweiligen Anteilen an die Kreditgeber.

Nicht jeder kann über diese Plattformen günstig Geld leihen. Auch diese Dienstleister setzen eine gewisse Mindestbonität voraus, um die Wahrscheinlichkeit von Kreditausfällen zu reduzieren. Sie zeigen sich bei dieser Prüfung jedoch deutlich liberaler als Banken, das betrifft insbesondere die Maßstäbe beim Einkommen. So können auch Menschen mit geringem oder prekärem Einkommen finanzieren, zumindest eine kleine Summe. Interessierte sollten aber bedenken: In vielen Fällen sind solche Privatkredite teurer als Bankdarlehen, weil ein höherer Aufwand anfällt. Nicht nur die Privatinvestoren wollen Gewinne erzielen, sondern auch der Dienstleister und die Partnerbank. Deswegen eignen sich diese Darlehen vor allem für zwei Gruppen. Erstens umfasst das alle, die woanders keinen Kredit erhalten. Zweitens können sich Menschen günstig Geld leihen, die über eine deutlich überdurchschnittliche Bonität verfügen. In der obersten Bonitätsstufe fallen die Plattformen meist durch sehr gute Konditionen auf, oftmals besser als bei Banken.

Konditionen der Plattformen vergleichen

Alle Plattformen veröffentlichen auf ihren Homepages die aktuellen Zinssätze für die unterschiedlichen Bonitätsstufen. Das bringt aber wenig, da Interessierte meist nicht wissen, in welcher Stufe sie eingeordnet werden. Deswegen wählen sie am besten zwei attraktiv wirkende Plattformen aus und melden sich unverbindlich und kostenlos an, in der Regel geht das. Dann sehen sie nach der Bonitätsprüfung, wo sie sich günstig Geld leihen können. Sie sollten beim anschließenden Vergleich neben den Zinssätzen die Gebühren für die Plattform und die Bank berücksichtigen.

Alternative zum Bankkredit

Geld borgen, das klingt so viel unproblematischer als der Abschluss eines Kreditvertrages bei einer Bank. Die Bank will Einkommensnachweise und Sicherheiten, und am Ende steht dann doch oft eine Ablehnung des Darlehensantrags. Andererseits: beim Geld hört die Freundschaft ja bekanntlich auf, und wer in einer schwierigen finanziellen Situation steckt, kann nicht unbedingt auf Freunde und Verwandte zählen. Bargeld leihen ist heute aber auch von fremden Privatpersonen möglich.

Die Schulden im Blick behalten

Lehnt Ihre Bank einen Kreditantrag ab, sollte das ein Warnsignal sein. Die Bank hat offensichtlich ernste Zweifel, dass sie ihr Geld jemals wiedersieht. Vermutlich werden Sie trotzdem einen Anbieter finden, der Ihnen mit einem Schnellkredit zu hohen Zinsen auch ohne Schufa-Anfrage aus der Patsche hilft. Der Dispokredit beim Überziehen des Girokontos wird ebenso zur Schuldenfalle wie die Kreditkarte, mit der es leicht ist, Dinge zu kaufen, die man sich eigentlich gar nicht leisten kann. Überlegen Sie also genau, bevor Sie sich Geld borgen von Privat, wie und wann Sie Ihre Schulden zurückbezahlen wollen. Finden Sie darauf keine befriedigende Antwort, ist der Gang zur Schuldnerberatung der bessere Weg.

Andererseits gibt es durchaus Fälle, in denen es sinnvoll ist, das Geld von einer Privatperson statt von einer Bank zu leihen. Benötigen Sie einen Mini-Betrag sofort, ist der formale Weg über eine Bank vielleicht zu langwierig und umständlich. Oder Sie haben eine tolle Idee, für die Sie einen Geschäftskredit benötigen. Banken haben eher vorsichtige Vergaberichtlinien, aber ein risikofreudiger privater Anleger wird Ihnen zu einem attraktiven Zins vielleicht das benötigte Geld borgen.

Niedrigzinsen nutzen

Die lang anhaltende Phase niedriger Zinsen ist für Sparer äußerst unattraktiv. Auf der Suche nach rentableren Anlageformen ist der Privatkredit in den Mittelpunkt des Interesses vieler Menschen gerückt, die sich nicht mit Sparbuchzinsen weit unterhalb der Inflationsrate zufrieden geben möchten. Gut organisierte, seriöse Plattformen im Internet vermitteln zwischen Anlegern und Darlehensnehmern. Wer einen Kreditwunsch hat, stellt seine Situation oder sein Projekt im Internet dar. Für die Kreditvergabe gibt es unterschiedliche Systeme, zum Beispiel in der Form, dass sich viele Kreditgeber mit kleinen Beträgen beteiligen und so ihr Risiko durch Streuung auf mehrere Projekte minimieren. Im Ergebnis erhält derjenige, der sich Geld borgen muss oder möchte, relativ schnell eine Zusage und hat das Geld zügig auf dem Konto.

Die genauen Konditionen wie Laufzeit und Zinssatz richten sich nach Ihrem Kreditwunsch, also nach dem Darlehensbetrag und, wie bei der Bank, nach Ihrer Bonität. Die vermittelnde Plattform teilt die Darlehensanträge in Bonitätsklassen ein und ermöglicht den Anlegern so eine Portfoliostruktur nach ihrer individuellen Risikoneigung. Daraus folgt: je unsicherer die Rückzahlung, desto mehr Zinsen müssen Sie bezahlen. Als Kreditnehmer profitieren Sie derzeit aber von dem insgesamt geringen Zinsniveau.


Marcel Ziegler

Als ehemaliger Finanz- und Honorarberater habe ich jahrelang direkt mit Privatkunden gearbeitet und weiß daher aus eigener Erfahrung, welche Fehler Menschen beim Umgang mit Geld machen. Ich kenne die Fallstricke von Bank- und Versicherungsprodukten und habe es mir zur Aufgabe gemacht, das Thema Finanzen so zu erklären, dass es wirklich jeder versteht.


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