Der Break-even-Punkt gibt an, wie viele Produkte, Aufträge, Termine oder abrechenbare Stunden Sie verkaufen müssen, um Ihre Kosten zu decken. Für die Planung genügen Fixkosten, Verkaufspreis und variable Kosten je Einheit.
Der Wert ist keine Absatzprognose. Er gilt nur unter Ihren Annahmen. Prüfen Sie außerdem, ob Kundinnen und Kunden den Preis akzeptieren, die Nachfrage ausreicht und Zahlungen pünktlich eingehen.
Die Basisrechnung mit drei Eingaben
Fixkosten, Preis und variable Kosten
Für die einfache Break-even-Rechnung müssen sich alle Werte auf denselben Zeitraum beziehen, zum Beispiel auf einen Monat:
| Eingabe | Bedeutung | Beispiel |
|---|---|---|
| Fixkosten | Kosten, die im Zeitraum weitgehend unabhängig von der Verkaufsmenge anfallen | 3.600 € monatlich |
| Verkaufspreis je Einheit | Tatsächlich erwarteter Erlös pro Produkt, Auftrag, Termin oder Stunde | 80 € |
| Variable Kosten je Einheit | Kosten, die durch eine zusätzliche Einheit entstehen | 28 € |
Die Kostenplan-Checkliste des Existenzgründungsportals führt als typische Fixkosten unter anderem Miete, Versicherungen, Leasing, Wartungsverträge, Werbung, Telekommunikation und Abschreibungen. Variable Kosten können beispielsweise Wareneinsatz, Verpackung, Versand, Provisionen, Fremdleistungen oder auftragsbezogene Aushilfen sein.
Die Zuordnung ist nicht in jedem Unternehmen gleich. Strom, Personal, Telefon oder Werbung können einen festen und einen mengenabhängigen Anteil haben. Fragen Sie deshalb: Steigt diese Kostenposition mit jedem zusätzlichen Verkauf oder fällt sie im Zeitraum unabhängig davon an?
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Der Deckungsbeitrag je Einheit
Der Deckungsbeitrag zeigt, welcher Betrag je Verkauf nach Abzug der variablen Kosten zur Deckung der Fixkosten übrig bleibt:
\text{Deckungsbeitrag je Einheit}\;=
\text{Verkaufspreis} - \text{variable Kosten}
Im Beispiel:
80\,€ - 28\,€ =\;52\,€
Unter diesen Annahmen trägt jeder Auftrag 52 Euro zur Deckung der monatlichen Fixkosten bei. Der Deckungsbeitrag ist noch kein Gewinn: Erst wenn die Fixkosten vollständig gedeckt sind, führen weitere positive Deckungsbeiträge zu einem rechnerischen Überschuss.
Die Break-even-Menge
Die grundlegende Formel lautet:
\text{Break-even-Menge} =
\frac{\text{Fixkosten}}{\text{Deckungsbeitrag je Einheit}}
Mit den Beispielwerten:
\frac{3.600\,€}{52\,€} \,=\, 69{,}23
Die Gewinnschwelle beträgt rechnerisch 69,23 Aufträge. Weil es keine Teilaufträge gibt, müssen Sie praktisch mindestens 70 Aufträge verkaufen.
Mit dieser Rechnung lässt sich das Ergebnis prüfen:
70 \times 52\,€ - 3.600\,€ \,=\, 40\,€
Im vereinfachten Modell bleiben bei 70 Aufträgen 40 Euro übrig. Bei genau 69,23 Aufträgen wäre das Ergebnis rechnerisch null.
Ein Rechner sollte deshalb zwei Werte getrennt ausgeben:
- Rechnerischer Break-even: 69,23 Einheiten
- Praktisch erforderliche Menge: 70 ganze Einheiten
Für einen geplanten Zielgewinn wird die Formel erweitert:
\text{Erforderliche Menge} = \frac{\text{Fixkosten} + \text{Zielgewinn}}{\text{Deckungsbeitrag je Einheit}}
So sehen Sie, ob Sie nur die Kosten decken oder ein bestimmtes Ergebnis erreichen wollen.
Was bei einem kleinen oder negativen Deckungsbeitrag passiert
Die Formel funktioniert ausschließlich bei einem positiven Deckungsbeitrag:
- Deckungsbeitrag kleiner als null: Die variablen Kosten übersteigen den Verkaufspreis, sodass jeder zusätzliche Verkauf das Ergebnis verschlechtert.
- Deckungsbeitrag gleich null: Der Verkauf deckt gerade seine variablen Kosten, aber keinen Teil der Fixkosten.
- Deckungsbeitrag größer als null: Eine Break-even-Menge lässt sich berechnen.
Bei einem negativen oder null Deckungsbeitrag sollte der Rechner keine scheinbar sinnvolle Menge anzeigen, sondern klar erklären, dass der Break-even mit diesen Annahmen nicht erreichbar ist.
Einheitliche Zeit- und Umsatzsteuerlogik
Monatliche Fixkosten dürfen Sie nicht durch einen jährlichen Deckungsbeitrag teilen. Alle Werte müssen für denselben Zeitraum gelten. Auch Verkaufspreis und Kosten müssen einheitlich angegeben sein, also durchgehend netto oder durchgehend brutto.
Ein Break-even-Rechner sollte die Umsatzsteuer nicht automatisch bewerten. Sonderfälle wie Umsatzsteuerbefreiung, Vorsteuerabzug oder Kleinunternehmerregelung hängen von der individuellen Situation ab. Die entsprechende Portalantwort zur Netto- oder Bruttoplanung ist zudem als nicht mehr aktualisiert gekennzeichnet. Für eine aktuelle steuerliche Einordnung braucht es fachliche Beratung.
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Auslastung und Produktmix realistisch planen
Die Break-even-Menge mit der Kapazität vergleichen
Die errechnete Menge ist nur dann hilfreich, wenn Sie sie mit Ihrer verfügbaren Kapazität schaffen können. Bei Dienstleistungen kann die Einheit ein Termin, Auftrag, Projekttag oder eine abrechenbare Stunde sein. Bei anderen Geschäftsmodellen kommen Plätze, Übernachtungen, Maschinenstunden, Kilogramm oder Sendungen infrage.
Die notwendige Auslastung berechnet sich so:
\text{Mindest-Auslastung} =
\frac{\text{Break-even-Menge}}
{\text{verfügbare Kapazität}}
\cdot 100
Beispiel:
- Break-even-Menge: 69,23 Aufträge
- realistisch verfügbare Kapazität: 100 Aufträge im Monat
\frac{69{,}23}{100} \times 100 = 69{,}23\,\%
Praktisch müssen rund 70 Prozent der Kapazität verkauft werden. Die verfügbaren 100 Aufträge bilden dabei keine Nachfrageprognose, sondern beschreiben nur die interne Leistungsgrenze.
Bei der Kapazitätsplanung ziehen Sie nicht abrechenbare Zeiten wie Urlaub, Krankheit, Akquise, Verwaltung, Kundengespräche, Wartung, Rüstzeiten und organisatorische Aufgaben ab. Das Existenzgründungsportal zur Preiskalkulation weist darauf hin, dass die tatsächlich produktiven Stunden niedriger liegen können als die theoretisch verfügbare Arbeitszeit.
Ein sinnvolles Ergebnisfeld zeigt daher:
- verfügbare Kapazität,
- Break-even-Menge,
- notwendige Mindest-Auslastung,
- geplante Menge,
- geplante Auslastung,
- verbleibenden Puffer oder die Kapazitätslücke.
Wenn die Break-even-Menge über Ihrer Kapazität liegt, sollte die Ausgabe klar lauten: „Unter diesen Annahmen ist der Break-even innerhalb der eingegebenen Kapazität nicht erreichbar.“ Prüfen Sie dann Preis, variable Kosten, Fixkosten oder Ihr Leistungsmodell.
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Mehrere Produkte mit einem festen Verkaufsbündel rechnen
Bei mehreren Produkten lässt sich die Break-even-Menge in „Stück“ ohne festen Verkaufs-Mix nicht eindeutig bestimmen. Unterschiedliche Preise, Kosten und Zeitaufwände verändern den durchschnittlichen Deckungsbeitrag. Das Existenzgründungsportal zur Kostenträgerrechnung empfiehlt für verschiedene Produkte eine genauere Zuordnung der Kosten zu den einzelnen Angeboten.
Als einfache Lösung eignet sich ein festes Verkaufsbündel.
Beispiel:
- Produkt A: Bei einem Verkaufspreis von 80 Euro und variablen Kosten von 28 Euro beträgt der Deckungsbeitrag 52 Euro
- Produkt B: Bei einem Verkaufspreis von 120 Euro und variablen Kosten von 50 Euro beträgt der Deckungsbeitrag 70 Euro
- Verkaufsbündel: drei Einheiten von A und zwei Einheiten von B
Der Deckungsbeitrag des Bündels beträgt:
(3 \times 52\,€) + (2 \times 70\,€) = 296\,€
Bei Fixkosten von 3.600 Euro:
\frac{3.600\,€}{296\,€} = 12{,}16
Damit werden 13 vollständige Bündel benötigt: 39 Einheiten von A und 26 Einheiten von B. Das Ergebnis gilt nur, wenn der angenommene Mix ungefähr eingehalten wird. Verkauft sich vor allem das Produkt mit dem niedrigeren Deckungsbeitrag, steigt die notwendige Gesamtmenge.
Den Break-even-Umsatz bei einem Produktmix bestimmen
Lassen sich Einheiten nicht sinnvoll vergleichen, kann der Umsatz die bessere Bezugsgröße sein. Dafür wird die Deckungsbeitragsquote verwendet:
\text{Deckungsbeitragsquote} =
\frac{\text{Gesamtdeckungsbeitrag}}{\text{Gesamtumsatz}}
Anschließend gilt:
\text{Break-even-Umsatz} =
\frac{\text{Fixkosten}}{\text{Deckungsbeitragsquote}}
Diese Rechnung setzt einen geplanten Umsatzmix voraus. Ändert sich der Anteil einzelner Produkte, ändert sich auch die durchschnittliche Deckungsbeitragsquote.
Berücksichtigen Sie Fixkosten dabei nur einmal. Gemeinkosten wie Miete oder Verwaltung gehören entweder in die periodenbezogenen Fixkosten oder werden im Rahmen einer Vollkostenrechnung anders verteilt. Sie sollten nicht zusätzlich pauschal als variable Stückkosten auftauchen.
Szenarien für Preis, Kosten und Kapazität
Ein einzelner Wert wirkt schnell zu genau. Sinnvoller sind mindestens drei Varianten:
| Szenario | Verkaufspreis | Variable Kosten | Fixkosten | Deckungsbeitrag | Break-even |
|---|---|---|---|---|---|
| Vorsichtig | 75 € | 30 € | 3.700 € | 45 € | 83 Aufträge |
| Basis | 80 € | 28 € | 3.600 € | 52 € | 70 Aufträge |
| Günstig | 85 € | 27 € | 3.600 € | 58 € | 63 Aufträge |
Diese Szenarien sind keine Wahrscheinlichkeiten. Sie zeigen nur, wie empfindlich die Rechnung auf andere Annahmen reagiert. Besonders aufschlussreich sind Änderungen bei Rabatten, Einkaufspreisen, Gebühren, Versand, Fremdleistungen und verfügbaren Stunden.
Fehler, Grenzen und nächste Schritte
Häufige Fehler bei den Eingaben
Die Formel ist selten das Problem. Häufiger sind die Annahmen unvollständig:
- kleine Fixkosten wie Software, Bankgebühren oder Buchhaltung fehlen,
- Verpackung, Versand, Zahlungsgebühren oder Provisionen werden nicht erfasst,
- Retouren, Ausschuss oder Gewährleistungsfälle bleiben unberücksichtigt,
- der Listenpreis ersetzt den tatsächlich erzielten Erlös,
- Netto- und Bruttowerte werden vermischt,
- monatliche und jährliche Werte werden kombiniert,
- Fixkosten werden zusätzlich in den variablen Stückkosten angesetzt,
- theoretische Arbeitszeit wird mit verkaufbarer Kapazität verwechselt.
Für Rabatte sollte der effektive Verkaufspreis verwendet werden. Wer regelmäßig zehn Prozent Nachlass gewährt, sollte nicht dauerhaft mit dem vollen Listenpreis rechnen.
Rundung und technische Plausibilitätsprüfung
Runden Sie im Rechner erst am Ende: Geldbeträge können mit zwei Nachkommastellen erscheinen, Auslastungen mit einer Nachkommastelle. Ganze Produkte, Aufträge oder Termine werden aufgerundet. Stunden sollten auf das tatsächlich buchbare Intervall gerundet werden, etwa auf Viertelstunden, sofern dieses Intervall im Betrieb gilt.
Sinnvolle Prüfungen sind:
- Verkaufspreis größer als null,
- variable Kosten nicht negativ,
- Fixkosten nicht negativ,
- der Deckungsbeitrag ist positiv,
- Kapazität größer als null, sofern eine Auslastung berechnet wird.
Bei null Fixkosten und positivem Deckungsbeitrag kann die Ausgabe lauten, dass bereits ab der ersten Einheit ein positiver Beitrag entsteht. Bei fehlender oder negativer Kapazität sollte keine Auslastung berechnet werden.
Was der Rechner nicht bewertet
Die Rechnung bewertet die folgenden Punkte nicht:
- Marktpreise, Wettbewerbsfähigkeit oder Nachfrage,
- Auftragswahrscheinlichkeit oder Verkaufschancen,
- eine Gewinnchance,
- Einkommensteuer, Gewerbesteuer oder Körperschaftsteuer,
- Umsatzsteuer, Vorsteuerabzug oder Steuerbefreiungen,
- Kranken-, Pflege-, Renten- oder Arbeitslosenversicherung,
- Vertrags-, Haftungs- oder Rechtsfragen,
- Kredite, Zinsen, Tilgung oder andere Finanzierungsentscheidungen,
- Förderfähigkeit oder Förderentscheidungen,
- Zahlungszeitpunkte, Forderungsausfälle oder Liquidität.
Ein rechnerisch erreichter Break-even kann trotzdem zu einem Liquiditätsengpass führen, etwa wenn Kundinnen und Kunden spät zahlen, Waren vorfinanziert werden müssen oder Investitionen und Darlehen anfallen. Die Liquiditätsvorschau des Existenzgründungsportals betrachtet solche Ein- und Auszahlungen getrennt.
Der passende Hinweis beim Ergebnis lautet:
Der Rechner dient nur der überschlägigen Planung mit freiwillig eingegebenen Annahmen. Er ermittelt weder Marktpreise noch Nachfrage oder Verkaufswahrscheinlichkeiten und ersetzt keine Steuer-, Rechts-, Finanzierungs-, Förder- oder Unternehmensberatung. Steuern, Umsatzsteuer, Sozialversicherung, Vertragsbedingungen, Finanzierung und Liquidität werden nicht berechnet oder bewertet.
Nächste Schritte nach dem Ergebnis
Vergleichen Sie nach der Rechnung Ihre Annahmen mit echten Zahlen:
- Fixkosten anhand von Verträgen, Rechnungen und Buchhaltung ergänzen.
- Variable Kosten je Verkauf mit Einkaufspreisen, Gebühren und Versandkosten kalkulieren.
- Produktive Kapazität unter Berücksichtigung von Urlaub, Krankheit, Verwaltung und Akquise bestimmen.
- Marktpreise und vergleichbare Angebote separat prüfen.
- Vorsichtige, mittlere und günstige Szenarien durchrechnen.
- Eine Liquiditätsvorschau für Zahlungszeitpunkte, Investitionen, Steuern und Finanzierung erstellen.
- Bei steuerlichen, rechtlichen, sozialversicherungsrechtlichen oder finanziellen Fragen fachlichen Rat einholen.
Die praktischen Kosten- und Liquiditätsvorlagen des Existenzgründungsportals haben den Quellenstand Dezember 2025. Ältere Inhalte, besonders zu Steuer- und Rechtsfragen, eignen sich ausdrücklich nicht als aktuelle Handlungsanweisung. Die Formeln liefern eine betriebswirtschaftliche Orientierung, ersetzen aber keine Prüfung der eigenen aktuellen Kosten.
Kernaussagen
- Trenne Fixkosten und variable Kosten: Variable Stückkosten entstehen nur durch einen zusätzlichen Verkauf.
- Berechne zuerst den Deckungsbeitrag: Verkaufspreis minus variable Kosten ergibt den Betrag, der je Einheit zur Fixkostendeckung beiträgt.
- Runde die praktische Menge auf: 69,23 notwendige Aufträge bedeuten bei ganzen Aufträgen mindestens 70 Verkäufe.
- Prüfe die Kapazität: Vergleiche die Break-even-Menge mit realistisch verkaufbaren Stunden, Terminen, Plätzen oder Produktionsmengen.
- Arbeite mit Szenarien und einer Liquiditätsplanung: Der Break-even bewertet Kosten und Mengen, aber nicht Nachfrage, Zahlungsfähigkeit, Steuern, Finanzierung oder Förderung.
FAQ
Was bedeutet der Break-even-Punkt?
Der Break-even-Punkt ist erreicht, wenn die Deckungsbeiträge bei einer bestimmten Menge oder einem bestimmten Umsatz die angesetzten Fixkosten genau decken; im vereinfachten Modell beträgt das Ergebnis dann null.
Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag und Gewinn?
Der Deckungsbeitrag ergibt sich aus Verkaufspreis minus variablen Kosten und deckt zunächst die Fixkosten; erst danach entsteht im Modell ein positiver Ergebnisbeitrag.
Wie berechne ich den Break-even bei einem Produkt?
Teilen Sie die Fixkosten durch den Deckungsbeitrag je Einheit:
\text{Break-even-Menge} =
\frac{\text{Fixkosten}}
{\text{Verkaufspreis} - \text{variable Kosten}}
Das Ergebnis müssen Sie bei ganzen Einheiten auf die nächste ganze Zahl aufrunden.
Welche Kosten gehören in die variablen Stückkosten?
Dazu gehören Kosten, die mit jeder zusätzlichen Einheit steigen, zum Beispiel Material, Wareneinsatz, Verpackung, Versand, Verkaufsprovisionen, Zahlungsgebühren oder auftragsbezogene Fremdleistungen.
Was passiert bei einem negativen Deckungsbeitrag?
Dann sind die variablen Kosten höher als der Verkaufspreis. Jeder zusätzliche Verkauf verschlechtert das Ergebnis, sodass der Break-even unter diesen Annahmen nicht erreichbar ist.
Kann ich auch Dienstleistungen berechnen?
Ja. Eine Einheit kann ein Auftrag, Termin, Projekttag, eine Beratung oder eine abrechenbare Stunde sein. Bei zeitbasierten Leistungen muss die tatsächlich verkaufbare Kapazität um Urlaub, Verwaltung, Akquise und andere nicht abrechenbare Zeiten reduziert werden.
Wie berechne ich den Break-even bei mehreren Produkten?
Sie benötigen eine Annahme zum Produktmix, etwa ein festes Verkaufsbündel oder geplante Umsatzanteile. Ohne diese Annahme lässt sich keine eindeutige Break-even-Menge in Stück berechnen.
Muss ich Umsatzsteuer einbeziehen?
Verwenden Sie Verkaufspreis und Kosten einheitlich entweder netto oder brutto. Der Rechner sollte keine individuelle Umsatzsteuerregel ableiten, weil die richtige Behandlung von der steuerlichen Situation abhängt.
Reicht ein positiver Break-even für eine gute Geschäftsidee?
Nein, denn die Rechnung zeigt nicht, ob der Markt den Preis akzeptiert, die Nachfrage ausreicht oder Zahlungen pünktlich eingehen. Dafür brauchen Sie eine separate Markt- und Liquiditätsprüfung.
Ersetzt der Rechner eine Liquiditätsplanung?
Nein. Der Break-even vergleicht Erlöse und Kosten. Eine Liquiditätsplanung berücksichtigt zusätzlich, wann Geld ein- und ausgeht, etwa für Steuern, Investitionen, Wareneinkauf, Zinsen und Tilgungen.