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Ratenkredit-Vergleich: Worauf Sie bei den Angeboten achten müssen

Wenn Sie einen Ratenkredit für ein Auto, eine Renovierung oder eine größere Anschaffung suchen, vergleichen Sie nicht nur die Monatsrate. Wichtig sind auch der effektive Jahreszins, der Gesamtbetrag sowie die Regeln für Sondertilgung, vorzeitige Rückzahlung und Zusatzkosten.

Die Bank zahlt bei einem Ratenkredit einen festen Betrag aus, den Sie in gleichbleibenden monatlichen Raten zurückzahlen. Jede Rate besteht aus einem Tilgungsanteil und Zinsen. Der Vergleich wird dadurch erschwert, dass Banken unterschiedliche Laufzeiten, Zinssätze und Zusatzleistungen anbieten.

Vergleichen Sie deshalb zuerst Angebote mit derselben Kreditsumme und Laufzeit. Nur so erkennen Sie, welcher Kredit tatsächlich günstiger ist.

Der effektive Jahreszins macht Angebote vergleichbar

Der Sollzins ist der Preis für das geliehene Geld. Für einen Vergleich genügt er allein nicht. Der effektive Jahreszins enthält neben dem Sollzins auch weitere verpflichtende Kosten des Kreditvertrags. Ordnen Sie Angebote deshalb zuerst nach diesem Wert. Die Stiftung Warentest erklärt den Unterschied zwischen Sollzins und effektivem Jahreszins.

Prüfen Sie außerdem den Gesamtbetrag. Er zeigt, wie viel Sie während der gesamten Laufzeit zurückzahlen. Bei einer deutlich längeren Laufzeit kann ein Kredit mit niedriger Monatsrate unter dem Strich teurer sein.

Beispiel für den Vergleich

Angenommen, Sie benötigen dieselbe Kreditsumme bei zwei Banken:

Merkmal Angebot A Angebot B
Kreditsumme gleich gleich
Laufzeit gleich gleich
Effektiver Jahreszins niedriger höher
Monatsrate niedriger höher
Gesamtbetrag niedriger höher

Bei diesen gleichen Bedingungen ist Angebot A rechnerisch günstiger. Bei unterschiedlichen Laufzeiten prüfen Sie den Gesamtbetrag und die Flexibilität genauer. Eine längere Laufzeit senkt die Monatsrate, verlängert aber die Zinszahlung.

Tragen Sie bei jedem Angebot mindestens diese fünf Werte zusammen:

  1. Nettokreditbetrag des Darlehens
  2. Laufzeit
  3. Monatsrate
  4. effektiver Jahreszins
  5. Gesamtbetrag

Fragen Sie vor dem Abschluss nach, wenn Angaben fehlen oder Kosten nur in Fußnoten stehen.

Bonitätsunabhängige und bonitätsabhängige Zinsen

Banken berechnen Ratenkredite auf zwei Arten. Bei einem bonitätsunabhängigen Zins gilt für alle kreditwürdigen Kunden eines Produkts derselbe Zinssatz. Bei einem bonitätsabhängigen Zins richtet sich der persönliche Zinssatz nach der Kreditwürdigkeit.

Die Bonität zeigt, wie wahrscheinlich eine Person ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllt. Banken berücksichtigen dafür unter anderem Einkommen, bestehende Verpflichtungen und Informationen von Auskunfteien. Bei bonitätsabhängigen Angeboten gilt ein beworbener „ab“-Zins deshalb nicht automatisch für jeden Antragsteller.

Bei solchen Angeboten dient der sogenannte Zwei-Drittel-Zins als Orientierung. Er zeigt den Zinssatz, den mindestens zwei Drittel der Kunden erhalten. Er ist keine persönliche Zusage, zeigt aber meist ein realistischeres Bild als der niedrigste Werbezins.

Lesen Sie bei jedem Angebot nach:

  • Ist der Zinssatz für alle Kunden gleich?
  • Oder wird er erst nach der Bonitätsprüfung festgelegt?
  • Welcher Zwei-Drittel-Zins wird genannt?
  • Bezieht sich die Werbung auf einen repräsentativen Beispielkredit?

Ein scheinbar günstiger Werbezins ist nur dann aussagekräftig, wenn Sie die Voraussetzungen dafür erfüllen.

Die Laufzeit entscheidet über Rate und Gesamtkosten

Die Laufzeit bestimmt, wie lange Sie den Kredit zurückzahlen. Eine längere Laufzeit senkt die monatliche Rate, erhöht aber bei vergleichbarem Zinssatz die gesamten Zinskosten. Eine kurze Laufzeit führt zu höheren Monatsraten, beendet die finanzielle Verpflichtung aber schneller.

Wählen Sie die Rate so, dass nach allen festen Ausgaben jeden Monat genug Geld übrig bleibt. Berücksichtigen Sie auch unregelmäßige Kosten wie Versicherungen, Reparaturen, Nachzahlungen und jährliche Beiträge. Eine Rate, die nur in einem guten Monat bezahlbar ist, ist zu hoch.

Eine Umschuldung oder die Zusammenfassung mehrerer Kredite lohnt sich, wenn der neue Kredit den Gesamtbetrag senkt. Vergleichen Sie dafür die Ablösesummen der alten Verträge mit den Kosten des neuen Darlehens. Eine niedrigere Monatsrate allein bedeutet keine Ersparnis.

Die BaFin weist bei finanziellen Belastungen darauf hin, dass laufende Raten und Lebenshaltungskosten zusammen betrachtet werden müssen. Die dort veröffentlichte Untersuchung bezieht sich auf Immobilienfinanzierungen und lässt sich nicht unmittelbar auf jeden Ratenkredit übertragen. Die grundlegende Haushaltsrechnung bleibt trotzdem sinnvoll.

Sondertilgung und vorzeitige Ablösung im Vertrag prüfen

Der Kreditvertrag sollte zu Ihrer finanziellen Planung passen. Wenn Sie später eine größere Zahlung erhalten, etwa eine Prämie oder den Erlös aus einem Verkauf, senkt eine Sondertilgung die Zinskosten. Prüfen Sie deshalb, ob kostenlose Teilrückzahlungen möglich sind und ob Mindestbeträge gelten.

Verbraucher können einen Ratenkredit grundsätzlich jederzeit ganz oder teilweise vorzeitig zurückzahlen. Dann entfallen die Zinsen und laufzeitabhängigen Kosten für die verbleibende Zeit. Die Bank kann jedoch eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.

Bei allgemeinen Verbraucherdarlehen ist diese Entschädigung gesetzlich begrenzt:

Balkendiagramm: Bei vorzeitiger Rückzahlung eines Verbraucherdarlehens beträgt die maximale Vorfälligkeitsentschädigung 1 Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags. Bei einer verbleibenden Laufzeit von weniger als einem Jahr beträgt sie maximal 0,5 Prozent.
Die Entschädigung darf zudem nie höher sein als die durch die vorzeitige Rückzahlung eingesparten Zinsen.
  • höchstens 1 Prozent des vorzeitig zurückgezahlten Betrags,
  • höchstens 0,5 Prozent bei einer verbleibenden Laufzeit von weniger als einem Jahr,
  • niemals höher als die Zinsen, die durch die vorzeitige Rückzahlung entfallen.

Die Verbraucherzentrale erläutert die Regeln zur vorzeitigen Rückzahlung. Prüfen Sie außerdem, ob die Bank für Ablösung oder Bearbeitung Gebühren verlangt. Nach Darstellung der Verbraucherzentralen sind solche Gebühren unzulässig.

Konditionsanfrage und Kreditanfrage unterscheiden

Stellen Sie bei der Kreditsuche zunächst eine Konditionsanfrage. Damit ermitteln Sie mögliche Zinsen und Bedingungen. Eine verbindliche Kreditanfrage bezieht sich dagegen auf den Abschluss eines konkreten Kreditvertrags.

Bestehen Sie bei mehreren Vergleichen darauf, dass zunächst eine Konditionsanfrage übermittelt wird. Mehrere echte Kreditanfragen innerhalb kurzer Zeit können die Bewertung durch die SCHUFA beeinflussen. Eine korrekt übermittelte Konditionsanfrage ist für die Kreditsuche grundsätzlich score-neutral. Die Stiftung Warentest beschreibt den Unterschied zwischen Konditions- und Kreditanfrage.

Kontrollieren Sie den Antrag vor dem Absenden. Begriffe wie „Kreditanfrage“, „Anfrage Kredit“ oder „verbindlicher Antrag“ sollten Sie nicht gleichsetzen. Fragen Sie nach, welche Meldung an die SCHUFA erfolgt und wann eine verbindliche Prüfung beginnt.

Bei einem negativen SCHUFA-Eintrag gibt es keine pauschale Lösung. Kreditvermittler werben teilweise mit Darlehen trotz negativer Einträge, doch die Konditionen hängen von Einkommen, Ausgaben, Eintrag und Partnerbank ab. Vermeiden Sie Angebote, die eine Kreditzusage unabhängig von Einkommen und Rückzahlungsfähigkeit versprechen. Eine seriöse Prüfung setzt voraus, dass die Rückzahlung realistisch ist.

Vergleichsportale nach ihrer Abdeckung beurteilen

Ein Vergleichsportal stellt mehrere Angebote übersichtlich dar, zeigt aber nicht unbedingt den gesamten Markt. Manche Portale erhalten Provisionen für vermittelte Verträge und sortieren Angebote nach eigenen Kriterien.

Prüfen Sie deshalb:

  • Wie viele Banken und Kreditgeber werden einbezogen?
  • Werden Provisionen oder Werbung gekennzeichnet?
  • Ist die Sortierung nach effektivem Jahreszins möglich?
  • Werden auch Vertragsbedingungen wie Sondertilgung angezeigt?
  • Müssen Sie für den Vergleich persönliche Daten eingeben?
  • Erhalten Sie nur Angebote von Partnerbanken?

Ein Portal eignet sich für eine erste Auswahl. Vergleichen Sie das gefundene Angebot zusätzlich mit der Website der Bank. Entscheidend ist der konkrete Vertrag, nicht der Rang in der Ergebnisliste.

Zusatzprodukte erhöhen die Kosten

Banken und Vermittler bieten zusammen mit dem Kredit häufig eine Restschuldversicherung an. Je nach Vertrag zahlt sie bei Tod, Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit. Die Prämie erhöht die Finanzierungskosten. Die Versicherungsbedingungen enthalten häufig Ausschlüsse, Wartezeiten oder weitere Voraussetzungen.

Nehmen Sie eine solche Versicherung nicht automatisch in den Kredit auf. Lassen Sie sich getrennt ausweisen:

  • einmalige oder laufende Versicherungsprämie,
  • Versicherungsleistung,
  • Ausschlüsse,
  • Wartezeiten,
  • Beitrag bei vorzeitiger Rückzahlung,
  • Auswirkung auf den Gesamtbetrag.

Wenn der Kredit auch ohne Versicherung angeboten wird, vergleichen Sie beide Varianten anhand des Gesamtbetrags und des effektiven Jahreszinses. Eine zusätzliche Absicherung passt nicht zu jedem Haushalt und ersetzt keine tragfähige Haushaltsrechnung.

Null-Prozent-Finanzierung und Ratenkauf richtig einordnen

Eine Null-Prozent-Finanzierung wirkt zunächst kostenlos. Prüfen Sie trotzdem den Barpreis, den Gesamtbetrag und die Bedingungen nach dem Aktionszeitraum. Bei manchen Ratenkäufen fallen später hohe Zinsen an, wenn eine Anschlussfinanzierung beginnt oder eine Zahlung zu spät eingeht. Darauf weist auch der MDR bei Ratenkäufen und Null-Prozent-Finanzierungen hin.

Vergleichen Sie den Ratenkauf mit diesen Alternativen:

Option Vorteil Möglicher Nachteil
Ratenkauf beim Händler Direkte Finanzierung der Ware Anschlusskosten oder eingeschränkte Auswahl
Freier Ratenkredit Geld flexibel einsetzbar Zinsen und eigene Rückzahlungsverantwortung
Barzahlung Keine Kreditkosten Ersparnisse werden reduziert
Aufschub des Kaufs Keine neue Schuld Anschaffung steht erst später zur Verfügung

Achten Sie bei Händlerfinanzierungen außerdem darauf, dass Kaufvertrag und Kreditvertrag rechtlich getrennt sein können. Wenn die Ware mangelhaft ist, müssen Sie die Raten zunächst weiterzahlen. Scheitert die Nacherfüllung, können Sie die Rückzahlung des Darlehens unter bestimmten Voraussetzungen bis zur Höhe der Kaufpreisminderung verweigern. Informieren Sie die Bank und dokumentieren Sie den Mangel.

Mini- und Kurzzeitkredite gesondert prüfen

Kredite mit sehr kleinen Beträgen oder sehr kurzer Laufzeit fallen teilweise unter andere Verbraucherschutzregeln. Bei Krediten unter 200 Euro gelten nicht alle Schutzvorschriften eines gewöhnlichen Verbraucherdarlehens. Die BaFin warnt bei Mini-, Klein- und Kurzzeitkrediten besonders vor Zusatzkosten und den Folgen verspäteter Zahlung.

Bei einem Kredit unter 200 Euro besteht ein Widerrufsrecht nur, wenn Sie den Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz abschließen. Bei kurzen Laufzeiten können Expressgebühren, Mahnkosten und Verlängerungskosten den ursprünglichen Kreditbetrag stark erhöhen.

Lesen Sie vor dem Abschluss deshalb nicht nur den Zins. Prüfen Sie auch:

  • Kosten für Auszahlung und Bearbeitung,
  • Gebühr für eine Verlängerung,
  • Mahn- und Rücklastschriftkosten,
  • Kosten bei Zahlungsverzug,
  • Umfang des Widerrufsrechts.

Für eine kurzfristige finanzielle Lücke ist außerdem eine Haushaltsrechnung sinnvoll. Wenn die Rückzahlung bereits beim Abschluss unsicher ist, verschiebt der Kredit das Problem und erhöht die Kosten.

Widerrufsrecht und Zahlungsschwierigkeiten

Sie können einen gewöhnlichen Ratenkreditvertrag grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen widerrufen. Das gilt nach Angaben der Verbraucherzentrale auch für Null-Prozent-Finanzierungen ab 200 Euro. Prüfen Sie die Widerrufsbelehrung und bewahren Sie den Nachweis über den Widerruf auf.

Wenn Sie mit einer Rate in Rückstand geraten, warten Sie nicht auf weitere Mahnungen. Kontaktieren Sie die Bank frühzeitig und lassen Sie sich eine Lösung schriftlich bestätigen. Bei Verträgen ab dem 21. März 2016 darf die Bank wegen ausstehender Raten nur unter bestimmten Voraussetzungen kündigen. Dazu müssen mindestens zwei aufeinanderfolgende Raten fehlen und der Rückstand einen gesetzlichen Mindestanteil erreichen.

Überweisen Sie Raten nicht einfach dauerhaft in kleinerer Höhe. Eine solche Zahlung ersetzt keine vereinbarte Stundung und kann weitere Kosten auslösen.

So vergleichen Sie Angebote in der richtigen Reihenfolge

Ein verlässlicher Vergleich lässt sich in wenigen Schritten durchführen:

  1. Bedarf festlegen: Legen Sie die notwendige Summe fest und nehmen Sie keinen zusätzlichen Pufferkredit ohne konkreten Zweck auf.
  2. Haushaltsrate berechnen: Ziehen Sie alle festen und unregelmäßigen Ausgaben vom monatlichen Einkommen ab.
  3. Gleiche Bedingungen wählen: Vergleichen Sie zunächst identische Kreditsumme und Laufzeit.
  4. Effektiven Jahreszins und Gesamtbetrag prüfen: Beziehen Sie Pflichtkosten ein.
  5. Zinsmodell lesen: Unterscheiden Sie bonitätsunabhängige und bonitätsabhängige Angebote.
  6. Flexibilität bewerten: Prüfen Sie Sondertilgung, vorzeitige Ablösung und mögliche Entschädigungen.
  7. Zusatzprodukte entfernen: Lassen Sie Restschuldversicherung und andere Bausteine separat berechnen.
  8. Konditionsanfrage nutzen: Vermeiden Sie unnötige verbindliche Kreditanfragen.
  9. Vertrag vor Abschluss lesen: Kontrollieren Sie Widerruf, Fälligkeit, Verzugskosten und Kündigungsregeln.

Die niedrigste Monatsrate ist nur ein Teil der Entscheidung. Eine etwas höhere Rate kann sinnvoll sein, wenn sie die Laufzeit verkürzt und dauerhaft ins Haushaltsbudget passt. Eine niedrige Rate ist problematisch, wenn sie nur durch eine lange Laufzeit oder teure Zusatzkosten möglich wird.

Kernaussagen

  • Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins und den Gesamtbetrag bei gleicher Kreditsumme und Laufzeit. Achten Sie nicht nur auf die Monatsrate.
  • Prüfen Sie das Zinsmodell: Ein bonitätsabhängiger Werbezins gilt nicht automatisch für Ihren Antrag; der Zwei-Drittel-Zins bietet eine bessere Orientierung.
  • Sichern Sie Flexibilität ab: Regeln zu Sondertilgung, vorzeitiger Rückzahlung und Vorfälligkeitsentschädigung entscheiden über spätere Kosten.
  • Vermeiden Sie unnötige Zusatzkosten durch Restschuldversicherungen, Bearbeitungsgebühren und teure Kurzzeitkredite.
  • Nutzen Sie bei der Suche eine Konditionsanfrage und prüfen Sie Vergleichsportale auf Marktabdeckung, Sortierung und Provisionshinweise.

FAQ

Was ist beim Ratenkredit-Vergleich am wichtigsten?

Am wichtigsten sind der effektive Jahreszins und der Gesamtbetrag. Vergleichen Sie beide Werte nur bei gleicher Kreditsumme und Laufzeit. Danach prüfen Sie Sondertilgung, vorzeitige Ablösung und zusätzliche Versicherungen.

Ist die niedrigste Monatsrate automatisch das beste Angebot?

Nein. Eine niedrige Rate entsteht häufig durch eine längere Laufzeit. Dadurch zahlen Sie länger Zinsen und der Gesamtbetrag kann steigen. Entscheiden Sie sich für eine Rate, die dauerhaft in Ihr Budget passt und die Laufzeit nicht unnötig verlängert.

Was bedeutet der Zwei-Drittel-Zins?

Der Zwei-Drittel-Zins ist ein Richtwert bei bonitätsabhängigen Kreditangeboten. Er bezeichnet den Zinssatz, den mindestens zwei Drittel der Kunden erhalten. Ihr persönlicher Zins kann trotzdem abweichen.

Wie stelle ich sicher, dass meine Kreditsuche die SCHUFA nicht unnötig belastet?

Bitten Sie zunächst um eine Konditionsanfrage und klären Sie, welche Meldung an die SCHUFA erfolgt. Eine korrekt übermittelte Konditionsanfrage ist für die Kreditsuche grundsätzlich score-neutral. Stellen Sie nicht bei vielen Banken gleichzeitig verbindliche Kreditanfragen.

Kann ich einen Ratenkredit vorzeitig zurückzahlen?

Ja, ein Ratenkredit kann grundsätzlich ganz oder teilweise vorzeitig zurückgezahlt werden. Die Bank darf eine gesetzlich begrenzte Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Prüfen Sie die konkrete Berechnung im Vertrag.

Lohnt sich eine Restschuldversicherung?

Das hängt vom Vertrag und Ihrer finanziellen Situation ab. Die Versicherung erhöht die Kreditkosten und kann Ausschlüsse oder Wartezeiten enthalten. Lassen Sie sich den Kredit mit und ohne Versicherung anhand des Gesamtbetrags berechnen.

Was passiert bei einer mangelhaften Ware aus einer Ratenfinanzierung?

Kaufvertrag und Kreditvertrag sind zunächst getrennt. Sie müssen die Raten grundsätzlich weiterzahlen, während der Verkäufer die Nacherfüllung bearbeitet. Scheitert diese, können besondere Rechte gegenüber dem Kreditgeber entstehen; informieren Sie die Bank und halten Sie den Mangel schriftlich fest.

Was gilt bei einem Kredit unter 200 Euro?

Für Kredite unter 200 Euro gelten teilweise eingeschränkte Verbraucherschutzregeln. Ein Widerrufsrecht besteht dort nur unter bestimmten Abschlussbedingungen. Prüfen Sie besonders Verlängerungs-, Mahn- und Rücklastschriftkosten.

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