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Wenn die Bank mehr Sicherheiten verlangt

Verlangt die Bank zusätzliche Sicherheiten, ist ihr das bisherige Risiko zu hoch oder sie möchte es besser absichern. Eine Sicherheit ist ein Vermögenswert oder die Verpflichtung einer anderen Person. Darauf kann die Bank zurückgreifen, wenn Rückzahlungen ausbleiben. Typische Beispiele sind eine Grundschuld auf einer Immobilie, eine Bürgschaft oder die Verpfändung eines Guthabens.

Die Forderung bedeutet nicht automatisch, dass der Kredit unseriös ist. Bei einer Immobilienfinanzierung muss die Bank die Sicherheiten ordnungsgemäß prüfen. Sie betrachtet dabei nicht nur das Einkommen, sondern auch bestehende Verpflichtungen, Kredite und die Frage, ob die Rate langfristig bezahlbar ist. Die BaFin beschreibt die angemessene Bewertung von Sicherheiten als Bestandteil einer ordnungsgemäßen Organisation des Kreditgeschäfts.

Für Verbraucher kommt es vor allem auf die richtige Reihenfolge an: Klären Sie zuerst den Grund für die Nachforderung, prüfen Sie danach den Wert und das Risiko der Sicherheit und vergleichen Sie anschließend die Gesamtkosten des Kredits. Eine zusätzliche Sicherheit ist keine Lösung, wenn die monatliche Rate dauerhaft nicht zum Einkommen passt.

Warum Banken zusätzliche Sicherheiten verlangen

Banken prüfen, ob der Kreditnehmer den Kredit voraussichtlich zurückzahlen kann und wie viel Geld bei einem Zahlungsausfall wahrscheinlich zurückkommt. Bei Wohnimmobilienkrediten fließen neben Einkommen und Ausgaben auch der Eigenkapitaleinsatz, der Immobilienwert und weitere Risiken in die Beurteilung ein. Die Regelungen zur Wohnimmobilienfinanzierung berücksichtigen dabei auch geplante Ausfälle und Restrisiken, etwa eine längere Arbeitslosigkeit.

Eine zusätzliche Sicherheit wird vor allem dann wahrscheinlich, wenn sich die finanzielle Lage verändert oder die ursprüngliche Berechnung nicht mehr passt. Gründe können sein:

  • Der Kreditbetrag ist im Verhältnis zum Wert der Immobilie hoch.
  • Das Einkommen reicht nach Abzug laufender Verpflichtungen nur knapp für die Rate.
  • Bereits vorhandene Kredite oder Unterhaltszahlungen erhöhen die monatliche Belastung.
  • Der Wert einer Immobilie oder eines anderen Sicherungsguts wird niedriger bewertet als erwartet.
  • Die Bank verlangt bei einem Dispositionskredit einen bestimmten Rahmen, der sich an regelmäßigen Zahlungseingängen orientiert. Ein höherer oder geduldeter Überziehungsbetrag ist nicht automatisch geschuldet. Die BaFin weist darauf hin, dass kein Anspruch auf eine Überschreitung des vereinbarten Dispositionsrahmens besteht.

Vor einer Unterschrift sollte die Bank schriftlich erklären, was sie verlangt: eine Voraussetzung für die Auszahlung, eine Bedingung für eine Vertragsänderung oder eine freiwillige zusätzliche Absicherung. Ob eine Bank nach Vertragsschluss einseitig weitere Sicherheiten verlangen darf, hängt vom Kreditvertrag und vom konkreten Rechtsgrund ab. Eine pauschale Aussage gilt hier nicht.

Welche Sicherheiten infrage kommen

Welche Sicherheit passt, hängt von der Kreditart, dem Betrag, dem Einkommen und dem Vermögen ab. Die folgenden Formen sind typische Beispiele. Die Liste ist nicht vollständig und gilt nicht für jeden Kredit.

Grundschuld bei einer Immobilienfinanzierung

Eine Grundschuld wird im Grundbuch einer Immobilie eingetragen. Zahlt der Darlehensnehmer den Immobilienkredit nicht zurück und sind die vertraglichen Voraussetzungen erfüllt, kann die Bank die Immobilie verwerten lassen. Der Eigentümer bleibt zunächst Eigentümer. Er trägt aber ein erhebliches Risiko, weil die Immobilie für das Darlehen haftet.

Bei einer Nachforderung sollten Verbraucher prüfen, ob die verlangte Grundschuld bereits im ursprünglichen Vertrag vorgesehen war, welchen Betrag sie absichert und ob sie nur den neuen Kredit oder auch weitere Forderungen der Bank betrifft. Für die notarielle und grundbuchliche Umsetzung entstehen außerdem Kosten.

Bürgschaft einer anderen Person

Bei einer Bürgschaft verpflichtet sich eine dritte Person, die Schuld zu übernehmen, wenn der Kreditnehmer nicht zahlt. Damit betrifft die Bürgschaft nicht nur den Antragsteller. Der Bürge kann sein eigenes Vermögen und seine Kreditwürdigkeit gefährden.

Wer als Bürge gefragt wird, sollte den Vertrag vor einer Unterschrift unabhängig prüfen lassen. Eine Bürgschaft ohne klare Begrenzung von Betrag und Laufzeit ist besonders riskant. Der Bürge sollte außerdem wissen, unter welchen Bedingungen die Bank ihn in Anspruch nehmen darf.

Verpfändung eines Guthabens oder Wertpapiers

Bei einer Verpfändung darf die Bank auf ein bestimmtes Guthaben, Sparprodukt oder Wertpapierdepot zugreifen. Bleiben Zahlungen aus, kann sie den verpfändeten Wert nach den Vertragsregeln verwerten.

Das Risiko liegt darin, dass der Verbraucher nicht mehr frei über das Vermögen verfügt. Bei Wertpapieren kommt hinzu, dass deren Kurs sinken kann. Dann reicht der Wert der Sicherheit unter Umständen nicht mehr aus, oder die Bank verlangt eine weitere Absicherung.

Sicherungsübereignung

Bei der Sicherungsübereignung wird ein konkreter Gegenstand, etwa ein Fahrzeug, zur Absicherung übertragen. Der Kreditnehmer nutzt den Gegenstand häufig weiter, die Bank erhält aber eine rechtlich abgesicherte Position.

Vor der Zustimmung muss klar sein, welcher Gegenstand betroffen ist, wann die Bank ihn verwerten darf und ob eine vorzeitige Rückzahlung die Sicherheit automatisch freigibt. Bei einem finanzierten Auto ist die Sicherungsübereignung häufig Bestandteil der Finanzierung, sie ersetzt aber keine Prüfung der Gesamtbelastung.

Abtretung von Ansprüchen

Eine Abtretung kann beispielsweise Ansprüche aus einer Lebensversicherung, einer Forderung oder einem bestimmten Vertrag betreffen. Die Bank erhält dann das Recht, diese Ansprüche unter den vereinbarten Bedingungen einzuziehen.

Entscheidend sind die genaue Forderung, der abgetretene Betrag und die Freigabe nach Ende des Kredits. Verbraucher sollten sich nicht mit einer unklaren Formulierung zufriedengeben, die der Bank Zugriff auf mehr Vermögen gibt als für den Kredit erforderlich.

Was die zusätzliche Sicherheit für Verbraucher bedeutet

Eine Sicherheit senkt das Risiko der Bank. Die finanzielle Belastung des Kreditnehmers sinkt dadurch aber nicht automatisch. Entscheidend bleiben die Rate, der Zinssatz und die Gesamtkosten. Wer eine Immobilie, ein Depot oder die Haftung einer anderen Person einsetzt, trägt bei Zahlungsschwierigkeiten ein zusätzliches Verlustrisiko.

Vor einer Zusage sollten mindestens diese Punkte schriftlich geklärt sein:

  1. Welche Sicherheit wird verlangt?
    Lassen Sie sich die konkrete Sicherheit und den maximal abgesicherten Betrag nennen.

  2. Welcher Anlass liegt vor?
    Fragen Sie, ob die Forderung aus dem ursprünglichen Vertrag stammt, auf einer neuen Bewertung beruht oder eine Änderung des Kredits betrifft.

  3. Was passiert bei Zahlungsverzug?
    Klären Sie, wann die Bank die Sicherheit verwerten oder den Bürgen in Anspruch nehmen darf.

  4. Wann wird die Sicherheit freigegeben?
    Eine Rückzahlung des Kredits sollte nicht zu einer dauerhaft gebundenen Sicherheit führen, wenn der Sicherungszweck entfällt.

  5. Welche Zusatzkosten entstehen?
    Dazu gehören beispielsweise Notar- und Grundbuchkosten, Bewertungsgebühren, Gebühren für Vertragsänderungen oder Kosten für zusätzliche Versicherungen.

  6. Wie hoch ist die tatsächliche Gesamtbelastung?
    Vergleichen Sie nicht nur die Monatsrate, sondern auch Sollzins, effektiven Jahreszins, Laufzeit, Gebühren und den gesamten Rückzahlungsbetrag.

Entscheidungshilfe

Situation Sinnvoller nächster Schritt Warnsignal
Die Bank verlangt eine nachvollziehbare Sicherheit für eine Immobilienfinanzierung Vertrag, Beleihungswert und Freigaberegeln prüfen Unklarer Sicherungszweck oder kein schriftlicher Grund
Eine nahestehende Person soll bürgen Haftung, Höchstbetrag und Laufzeit unabhängig prüfen lassen Druck zur schnellen Unterschrift
Ein Depot oder Guthaben soll verpfändet werden Folgen bei Wertverlust und Zugriffssperre klären Die Sicherheit deckt deutlich mehr als den Kredit
Der Dispositionsrahmen reicht nicht aus Ratenkredit und Gesamtkosten vergleichen Der Dispo wird dauerhaft genutzt
Die Bank koppelt den Kredit an eine teure Zusatzversicherung Angebot ohne Versicherung und Gesamtkosten vergleichen Die Versicherung verteuert den Kredit deutlich
Ein neuer Kredit löst alte Kredite ab Ablösesumme, alte Zinsen und neue Gesamtkosten getrennt ausweisen lassen Alte Kosten werden erneut mitfinanziert

So prüfen Sie eine Nachforderung

1. Vertragsunterlagen und Begründung abgleichen

Suchen Sie im Kreditvertrag nach Regelungen zu Sicherheiten, Nachbesicherung, einer Verschlechterung der Vermögensverhältnisse, dem Beleihungswert und Zahlungsverzug. Die Bank sollte genau erklären, was sie verlangt und wie sie den Betrag berechnet.

Die Aussage „Das ist jetzt erforderlich“ reicht für eine gut informierte Entscheidung nicht aus. Bitten Sie um eine schriftliche Übersicht. Darin sollten die verlangte Sicherheit, der abgesicherte Betrag, die Kosten und die Folgen einer Ablehnung stehen.

2. Tragbare Rate statt bloßer Kreditfreigabe berechnen

Ermitteln Sie Ihr monatliches frei verfügbares Einkommen:

Nettoeinkommen
- Miete oder Wohnkosten
- Lebenshaltung
- Versicherungen
- Unterhalt
- bestehende Kreditraten
- regelmäßige Rücklagen
= Betrag für neue Rate und Puffer

Der verbleibende Betrag ist nicht automatisch der mögliche Kreditrahmen. Er muss auch für unregelmäßige Ausgaben und Einkommensausfälle reichen. Bei einer Immobilienfinanzierung sollte die Rechnung außerdem Instandhaltung, Nebenkosten und mögliche Zinsänderungen berücksichtigen.

Eine zusätzliche Sicherheit macht ein dauerhaft zu knappes Budget nicht tragfähig. Wenn die Rate nur bezahlbar ist, solange jede Einnahme pünktlich kommt und keine unerwarteten Ausgaben entstehen, spricht das gegen den Kredit.

3. Angebote ohne Zusatzprodukte verlangen

Banken oder Vermittler bieten Kredite manchmal zusammen mit einer Restschuldversicherung an. Sie soll die Restschuld zum Beispiel bei Tod, Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit absichern. Der Schutz passt aber nicht automatisch zum Bedarf und macht den Kredit teurer.

Bei auffällig teuren Angeboten sollten Verbraucher den Kredit ohne Versicherung anfordern und beide Varianten anhand des effektiven Jahreszinses und des gesamten Rückzahlungsbetrags vergleichen. Nach Angaben von Stiftung Warentest können Restschuldversicherungen beim Kreditabschluss ein Vielfaches eines vergleichbaren separat angebotenen Vertrags kosten.

4. Ablösungen vollständig durchrechnen

Bei einer Umschuldung nehmen Sie einen neuen Kredit auf und lösen damit alte Schulden ab. Dadurch kann die Rate sinken. Die Laufzeit wird aber oft länger. Außerdem können in der Ablösesumme bereits angefallene Zinsen oder Kosten stecken, die anschließend im neuen Kredit erneut verzinst werden. Stiftung Warentest warnt vor diesem Effekt bei der Kreditablösung.

Verlangen Sie deshalb eine Gegenüberstellung:

  • offene Summe des alten Kredits,
  • mögliche Ablöse- oder Vorfälligkeitskosten,
  • neue Kreditsumme,
  • neue Laufzeit,
  • Gesamtbetrag des neuen Kredits,
  • Gesamtkosten bei unveränderter Fortführung des alten Kredits.

Wann Abstand sinnvoll ist

Lehnen Sie den Kredit eher ab, wenn die zusätzliche Sicherheit ein Problem nur verdeckt, statt es zu lösen. Das gilt insbesondere in diesen Fällen:

  • Die Rate ist auch mit der Sicherheit nicht dauerhaft tragbar.
  • Die Bank nennt keinen klaren Grund oder legt die Berechnung nicht offen.
  • Ein Bürge soll ein unkalkulierbares Risiko übernehmen.
  • Eine Immobilie, ein Depot oder ein anderes wichtiges Vermögen steht für einen Kredit mit zweifelhafter Rückzahlungsperspektive ein.
  • Der Kredit wird durch Versicherung, Gebühren oder eine Umschuldung deutlich teurer.
  • Der Anbieter drängt auf eine schnelle Unterschrift oder verweigert Unterlagen zur Prüfung.
  • Der neue Kredit dient nur dazu, kurzfristige Engpässe immer weiter zu finanzieren.

Der Dispositionskredit eignet sich nach Einschätzung der BaFin nur zur kurzfristigen Überbrückung. Für einen größeren Betrag, der nicht schnell zurückfließt, ist ein Ratenkredit häufig besser vergleichbar. Aber auch ein Ratenkredit bleibt ungeeignet, wenn die monatliche Rückzahlung nur durch eine zusätzliche Sicherheit scheinbar möglich wird.

Bei einem Kredit mit auffällig hohen Kosten oder fehlender Transparenz sollten Verbraucher nicht einfach unterschreiben. Eine Verbraucherzentrale oder eine gemeinnützige Schuldnerberatung kann Vertrag und Kosten prüfen. Je nach Abschlusszeitpunkt und Vertragsart kommen außerdem rechtliche Schritte wie ein Widerruf oder die Prüfung auf Wucher beziehungsweise Sittenwidrigkeit infrage. Die Möglichkeiten hängen vom Einzelfall ab.

Was passiert, wenn Sie die Sicherheit nicht stellen?

Die Folgen hängen vom Kreditvertrag und vom Zeitpunkt der Forderung ab: Vor der Auszahlung kann die Bank die Kreditentscheidung aufschieben, wenn die vereinbarten Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Nach der Auszahlung darf sie nicht allein deshalb beliebige neue Sicherheiten verlangen, weil sie ihre Einschätzung ändert. Ob eine Nachbesicherung verlangt werden kann, hängt von den konkreten Vertragsklauseln und den Umständen ab.

Antworten Sie deshalb schriftlich und nicht nur telefonisch. Fordern Sie eine Begründung, die vertragliche Grundlage und eine angemessene Frist an. Wenn bereits Zahlungsschwierigkeiten bestehen, sollten Sie frühzeitig mit der Bank über eine tragfähige Ratenvereinbarung sprechen und parallel eine Schuldnerberatung einschalten. Wenn Sie bis zum Mahnbescheid oder zur Kündigung warten, haben Sie weniger Möglichkeiten zu handeln.

Kernaussagen

  • Prüfen Sie zuerst die Grundlage: Lassen Sie sich schriftlich erklären, warum die Bank mehr Sicherheiten verlangt, welcher Betrag abgesichert wird und wann die Sicherheit wieder freigegeben wird.
  • Berechnen Sie die tragbare Rate: Eine Immobilie, ein Depot oder eine Bürgschaft macht einen finanziell zu hohen Kredit nicht bezahlbar.
  • Vergleichen Sie die Gesamtkosten: Restschuldversicherungen, Gebühren und Umschuldungen können den Kredit erheblich verteuern.
  • Schützen Sie Bürgen und Vermögen: Unbegrenzte Haftung, unklare Verwertungsrechte und die Verpfändung wichtiger Rücklagen verlangen eine unabhängige Prüfung.
  • Holen Sie Hilfe bei Druck oder Unklarheit: Verbraucherzentrale, Schuldnerberatung oder eine anwaltliche Prüfung sind sinnvoll, bevor Sie eine weitreichende Sicherheit unterschreiben.

FAQ

Darf die Bank nachträglich einfach mehr Sicherheiten verlangen?

Das lässt sich nicht allgemein beantworten. Entscheidend sind der Kreditvertrag, die vereinbarten Nachbesicherungsklauseln und die konkrete Veränderung der Vermögens- oder Risikosituation. Lassen Sie sich die vertragliche Grundlage und die Berechnung schriftlich geben, bevor Sie zustimmen.

Muss ich eine Bürgschaft für ein Familienmitglied unterschreiben?

Nein. Eine Bürgschaft ist eine eigene rechtliche Verpflichtung und kann das Einkommen und Vermögen des Bürgen belasten. Unterschreiben Sie nur, wenn Haftung, Höchstbetrag, Laufzeit und die Folgen eines Zahlungsausfalls klar sind und Sie das Risiko unabhängig geprüft haben.

Kann eine zusätzliche Sicherheit den Zinssatz senken?

Eine bessere Absicherung kann die Kreditentscheidung beeinflussen. Daraus folgt aber kein Anspruch auf einen bestimmten Zinssatz. Vergleichen Sie das konkrete Angebot mit Alternativen und achten Sie auf den effektiven Jahreszins sowie den Gesamtbetrag.

Was ist besser: Dispo oder Ratenkredit?

Der Dispositionskredit ist für kurzfristige Engpässe gedacht und laut BaFin die teuerste Möglichkeit, kurzfristig Geld zu leihen. Wenn ein größerer Betrag länger benötigt wird, ist ein Ratenkredit häufig besser planbar, sofern die Rate dauerhaft tragbar ist.

Was mache ich, wenn die Bank den Kredit an eine Restschuldversicherung bindet?

Verlangen Sie ein Angebot ohne Versicherung und vergleichen Sie Kosten, Leistungen und Ausschlüsse. Eine Versicherung darf nicht dazu führen, dass Sie einen Kredit aufnehmen, dessen Gesamtkosten Ihr Budget übersteigen.

Was passiert, wenn ich die verlangte Sicherheit nicht stellen kann?

Die Bank kann die Auszahlung oder Vertragsänderung ablehnen, wenn die Sicherheit wirksam vereinbart wurde. Nach einer Auszahlung hängen die Folgen von Vertrag und Einzelfall ab. Leisten Sie nicht vorschnell eine Unterschrift, sondern lassen Sie die Forderung rechtlich oder durch eine Verbraucherberatung prüfen.

Was kann ich tun, wenn der Kredit auffällig teuer ist?

Vergleichen Sie den effektiven Jahreszins, sämtliche Gebühren, Versicherungen und den Gesamtbetrag. Bei Verdacht auf überhöhte Kosten kommen je nach Vertrag und Abschlusszeitpunkt ein Widerruf oder eine Prüfung auf Wucher beziehungsweise Sittenwidrigkeit infrage. Eine Schuldnerberatung oder Verbraucherzentrale kann die nächsten Schritte einordnen.

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