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Schuldenquote berechnen

Wie viel deines monatlichen Einkommens fließt bereits in Kreditraten? Die Schuldenquote macht dieses Verhältnis sichtbar. Dafür teilst du die Summe deiner monatlichen Kreditraten durch das gezählte monatliche Nettoeinkommen und multiplizierst das Ergebnis mit 100. So entsteht eine Prozentzahl, die sich leicht vergleichen lässt.

Der Basisrechner liefert dir in wenigen Sekunden eine erste Übersicht. Im Expertenmodus kannst du mehrere Einkommensquellen und Kreditraten getrennt erfassen, vorübergehende Einkünfte ein- oder ausschließen und mögliche Veränderungen durchspielen. Wohnkosten erscheinen dort als zusätzlicher Kontext, verändern aber die eigentliche Kreditratenquote nicht.

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Schuldenquote-Rechner

Sieh, welcher Anteil deines eingetragenen monatlichen Nettoeinkommens bereits in Kreditraten fließt.

Deine Eingaben bleiben in diesem Browser.

Rechenmodus

Für eine schnelle Orientierung mit den wichtigsten Angaben.

Summe der regelmäßigen Raten für Kredite und Finanzierungen.

Regelmäßig verfügbares Nettoeinkommen, das du für diese Rechnung ansetzt.

So rechnen wir

Formel: monatliche Kreditraten ÷ gezähltes monatliches Nettoeinkommen × 100. Im Expertenmodus werden verlässliche und vorübergehende Einkünfte getrennt, einzelne Kreditraten addiert und Wohnkosten nur als zusätzlicher Kontext ausgewiesen.

Die Quote allein bewertet nicht, ob eine Belastung tragbar ist. Deine Vergleichsquote und Szenarien sind eigene Orientierungen, keine Zusage- oder Ablehnungsprognose und kein Kreditgeberstandard.

Schnelle Antwort

Die Formel lautet:

Schuldenquote = monatliche Kreditraten / gezähltes monatliches Nettoeinkommen x 100

Als Kreditraten zählen die regelmäßigen monatlichen Zahlungen für deine laufenden Kredite. Beim Einkommen verwendest du den Betrag, der dir netto pro Monat zufließt. Im einfachen Modus sind dafür nur zwei Angaben nötig:

  1. die Summe aller monatlichen Kreditraten
  2. dein monatliches Nettoeinkommen

Der Rechner zeigt anschließend drei Werte:

  • deine Schuldenquote in Prozent
  • dein Einkommen nach Abzug der Kreditraten
  • die Summe deiner Kreditraten pro Jahr

Wichtig ist die genaue Bedeutung: Das angezeigte Einkommen nach Kreditraten ist noch kein frei verfügbares Haushaltsbudget. Miete, Energie, Lebensmittel, Versicherungen, Unterhalt, Mobilität und Rücklagen sind dort nicht abgezogen. Für diese breitere Betrachtung brauchst du zusätzlich einen Haushaltsplan.

Basisrechner: schnell zur ersten Einordnung

Der Basisrechner eignet sich, wenn du eine klare erste Zahl möchtest und deine Einnahmen sowie Kreditraten bereits als Monatssummen kennst. Trage bei den Kreditraten alle regelmäßigen Zahlungen ein, die tatsächlich aus Krediten entstehen. Dazu können zum Beispiel eine Rate für einen Ratenkredit, eine Autofinanzierung oder ein dauerhaft in Raten zurückgezahlter Kreditkartensaldo gehören.

Vermeide Doppelzählungen. Wenn du deine gesamte monatliche Kreditrate bereits kennst, addiere nicht noch einmal Zins und Tilgung separat. Nicht in die Kreditratensumme gehören normale Lebenshaltungskosten oder eine geplante Sparrate. Auch deine Wohnkosten werden im Basisrechner nicht als Kreditrate behandelt, sofern es sich nicht tatsächlich um eine Darlehensrate handelt.

Beim Nettoeinkommen zählt der monatliche Betrag nach Steuern und Sozialabgaben. Schwankt dein Einkommen stark, ist eine einzelne gute Monatsabrechnung oft wenig aussagekräftig. Dann hilft der Expertenmodus, weil du verlässliche und vorübergehende Einkünfte getrennt anlegen kannst.

Rechenbeispiel für den Basisrechner

Angenommen, du zahlst insgesamt 650 Euro Kreditraten pro Monat und hast 3.200 Euro monatliches Nettoeinkommen. Dann rechnet der Rechner:

650 Euro / 3.200 Euro x 100 = 20,31 Prozent

Aus denselben Eingaben folgen die beiden weiteren Ergebnisse:

  • Einkommen nach Kreditraten: 3.200 Euro minus 650 Euro = 2.550 Euro
  • Kreditraten pro Jahr: 650 Euro x 12 = 7.800 Euro

Die 20,31 Prozent sagen also ausschließlich: Von jeweils 100 Euro gezähltem Nettoeinkommen fließen rechnerisch 20,31 Euro in die eingetragenen Kreditraten. Die 2.550 Euro sind der Betrag nach diesen Kreditraten, aber vor Wohnkosten und allen weiteren Ausgaben.

Expertenmodus: mehrere Einnahmen, Raten und Szenarien

Der Expertenmodus ist sinnvoll, wenn deine finanzielle Situation nicht in zwei Summen passt oder du nachvollziehen möchtest, woraus das Ergebnis entsteht. Du kannst dort eine bis sechs benannte Einkommensquellen und eine bis zehn benannte Kreditraten erfassen.

Jede Einkommensquelle ordnest du als verlässlich oder vorübergehend ein. Ein regelmäßiges Gehalt könnte beispielsweise verlässlich sein, ein befristeter Bonus dagegen vorübergehend. Du entscheidest ausdrücklich, ob die vorübergehenden Einkünfte in der Rechnung mitgezählt werden. Der Rechner weist sie auch dann separat aus, damit die gewählte Grundlage sichtbar bleibt.

Bei den Kreditraten bekommt jede Zahlung eine eigene Zeile und Bezeichnung. Das ist besonders nützlich, wenn du mehrere Verträge hast. Die Zeilen werden zur monatlichen Kreditratensumme addiert. Eine einzelne Rate darf auch 0 Euro betragen, etwa wenn du eine geplante Struktur zunächst vollständig anlegen möchtest.

Zusätzlich stehen vier Einstellungen bereit:

  • Monatliche Wohnkosten als Kontext: Der Betrag wird zu den Kreditraten addiert und als separate Gesamtbelastung gezeigt. Er ändert die Schuldenquote selbst nicht.
  • Deine persönliche Vergleichsquote: Ein von dir gewählter Prozentwert, mit dem du das aktuelle Ergebnis vergleichst. Er ist kein allgemeiner Grenzwert.
  • Einkommensrückgang im Szenario: Ein Wert von 0 bis 99 Prozent, der auf alle gezählten Einkünfte angewendet wird.
  • Anstieg aller Kreditraten im Szenario: Ein Wert von 0 bis 500 Prozent, der auf jede eingetragene Kreditrate angewendet wird.

Der Rechner erstellt daraus eine Ausgangsrechnung und drei Szenarien: nur weniger Einkommen, nur höhere Kreditraten sowie beide Veränderungen gleichzeitig. Die Wohnkosten bleiben dabei als unveränderter Kontext erhalten.

So arbeitet die Rundung

Im Basisrechner erfolgt die Berechnung lokal in deinem Browser. Die Prozentquote und die angezeigten Geldbeträge werden für die Ausgabe gerundet. Im Expertenmodus werden die Geldzeilen auf Cent normalisiert. Beim Einkommensszenario wird die veränderte gezählte Einkommenssumme auf Cent gerundet. Beim Ratenszenario wird jede Kreditratenzeile einzeln um den gewählten Prozentsatz erhöht und auf Cent gerundet, erst danach werden die Zeilen addiert. Diese Reihenfolge kann bei vielen Raten einen kleinen Unterschied gegenüber einer pauschalen Erhöhung der bereits addierten Gesamtsumme ergeben.

Vollständig nachgerechnetes Beispiel

Für ein reproduzierbares Beispiel verwenden wir folgende Eingaben:

  • verlässliches Einkommen: 3.000 Euro Gehalt
  • vorübergehendes Einkommen: 200 Euro Zeitbonus, ausdrücklich mitgezählt
  • Kreditraten zusammen: 650 Euro
  • Wohnkosten als Kontext: 1.100 Euro
  • persönliche Vergleichsquote: 25 Prozent
  • Einkommensrückgang im Szenario: 10 Prozent
  • Anstieg aller Kreditraten im Szenario: 10 Prozent

Ausgangsrechnung

Die gezählte Einkommenssumme beträgt 3.000 Euro + 200 Euro = 3.200 Euro. Da der Zeitbonus einbezogen wurde, bleiben 0 Euro vorübergehendes Einkommen ausgeschlossen.

Die monatlichen Kreditraten von 650 Euro ergeben:

  • Schuldenquote: 650 / 3.200 x 100 = 20,31 Prozent
  • Einkommen nach Kreditraten: 3.200 Euro minus 650 Euro = 2.550 Euro
  • Kreditraten pro Jahr: 650 Euro x 12 = 7.800 Euro

Die Wohnkosten werden getrennt ergänzt:

  • Kreditraten plus Wohnkosten: 650 Euro + 1.100 Euro = 1.750 Euro
  • Anteil dieser Gesamtbelastung am gezählten Einkommen: 1.750 / 3.200 x 100 = 54,69 Prozent

Der Rechner zeigt keinen weiteren Restbetrag nach Wohnkosten an. Die 1.750 Euro und 54,69 Prozent sind ein zusätzlicher Belastungskontext, keine Erweiterung der Schuldenquote.

Persönlicher Vergleich

Bei einer selbst gewählten Vergleichsquote von 25 Prozent entspricht der rechnerische Zahlungsbetrag:

3.200 Euro x 25 Prozent = 800 Euro

Die aktuelle Kreditratensumme von 650 Euro liegt damit 150 Euro unter diesem Vergleichsbetrag. Die aktuelle Quote von 20,31 Prozent liegt 4,69 Prozentpunkte unter der persönlichen Vergleichsquote.

Dieser Vergleich beantwortet nicht, welcher Betrag für dich tragbar ist. Er hilft dir nur, eine selbst gesetzte Orientierung mit deiner aktuellen Eingabe zu vergleichen. Banken können für ihre Kreditwürdigkeitsprüfung andere Daten, Annahmen und Verfahren verwenden.

Szenario 1: Einkommen sinkt um 10 Prozent

Der Rechner senkt die komplette gezählte Einkommenssumme:

3.200 Euro x 0,90 = 2.880 Euro

Die Kreditraten bleiben bei 650 Euro. Daraus folgen:

  • Schuldenquote: 650 / 2.880 x 100 = 22,57 Prozent
  • Einkommen nach Kreditraten: 2.880 Euro minus 650 Euro = 2.230 Euro
  • Kreditraten plus Wohnkosten: 1.750 Euro
  • Anteil dieser Gesamtbelastung: 1.750 / 2.880 x 100 = 60,76 Prozent

Szenario 2: alle Kreditraten steigen um 10 Prozent

Jede Kreditratenzeile wird einzeln um 10 Prozent erhöht und auf Cent gerundet. In diesem Beispiel ergibt die Summe 715 Euro. Das Einkommen bleibt bei 3.200 Euro:

  • Schuldenquote: 715 / 3.200 x 100 = 22,34 Prozent
  • Einkommen nach Kreditraten: 3.200 Euro minus 715 Euro = 2.485 Euro
  • Kreditraten pro Jahr: 715 Euro x 12 = 8.580 Euro
  • Kreditraten plus Wohnkosten: 715 Euro + 1.100 Euro = 1.815 Euro
  • Anteil dieser Gesamtbelastung: 1.815 / 3.200 x 100 = 56,72 Prozent

Das Szenario berechnet nur die höhere monatliche Belastung. Es sagt nichts darüber aus, ob sich Zinsen oder Laufzeit eines Vertrags verändern würden.

Szenario 3: weniger Einkommen und höhere Raten

Im kombinierten Szenario treffen 2.880 Euro gezähltes Einkommen und 715 Euro Kreditraten zusammen:

  • Schuldenquote: 715 / 2.880 x 100 = 24,83 Prozent
  • Einkommen nach Kreditraten: 2.880 Euro minus 715 Euro = 2.165 Euro
  • Kreditraten plus Wohnkosten: 1.815 Euro
  • Anteil dieser Gesamtbelastung: 1.815 / 2.880 x 100 = 63,02 Prozent

Gerade dieser Vergleich zeigt den Nutzen der Szenarien: Du siehst nicht nur einen heutigen Prozentwert, sondern auch, wie empfindlich er auf zwei klar definierte Veränderungen reagiert.

Die Ergebnistabelle verstehen

Der Expertenmodus erzeugt eine abgestimmte Tabelle. Ihre Spalten heißen Art, Bezeichnung, Einordnung, Monatsbetrag, In der Einkommenssumme, Anteil an Kreditraten und Anteil am gezählten Einkommen.

Für das Beispiel sieht die inhaltliche Abstimmung so aus:

Art Bezeichnung Einordnung Monatsbetrag In der Einkommenssumme Anteil an Kreditraten Anteil am gezählten Einkommen
Einkommen Gehalt verlässlich 3.000 Euro 3.000 Euro nicht anwendbar 93,75 Prozent
Einkommen Zeitbonus vorübergehend, mitgezählt 200 Euro 200 Euro nicht anwendbar 6,25 Prozent
Kreditrate Kreditraten gesamt Kreditrate 650 Euro nicht anwendbar 100 Prozent 20,31 Prozent
Wohnen Wohnkosten-Kontext Kontext 1.100 Euro nicht anwendbar nicht anwendbar 34,38 Prozent

Die gezählten Einkommenszeilen ergeben zusammen exakt 3.200 Euro. Die Kreditratenzeilen ergeben exakt 650 Euro. Wohnkosten bleiben separat. Dadurch kannst du leichter erkennen, ob eine Einnahme versehentlich fehlt, eine Rate doppelt erfasst wurde oder eine vorübergehende Zahlung ungewollt in die Einkommensbasis gelangt ist.

Was die Schuldenquote zeigt und was nicht

Die Quote ist eine kompakte Verhältniszahl. Sie hilft dir, Kreditraten verschiedener Haushalts- oder Einkommenssituationen auf derselben Skala zu betrachten. Ein Eurobetrag allein kann das nicht: 650 Euro Rate wirken bei 3.200 Euro Einkommen anders als bei 2.000 Euro.

Es gibt auf dieser Seite bewusst keinen allgemein gültigen sicheren Prozentwert. Ob eine Belastung passt, hängt unter anderem von Wohnkosten, Haushaltsgröße, Unterhalt, notwendigen Lebenshaltungskosten, Einkommensstabilität, vorhandenen Rücklagen und den Bedingungen der einzelnen Verträge ab. Der Rechner kennt nicht alle diese Faktoren.

Vor Abschluss eines Verbraucherdarlehens muss der Darlehensgeber die Kreditwürdigkeit prüfen. Das folgt aus Paragraf 505a BGB. Paragraf 505b BGB beschreibt mögliche Informationsgrundlagen und enthält für Immobiliar-Verbraucherdarlehen weitere Vorgaben zur Betrachtung von Einkommen, Ausgaben und finanziellen Umständen. Aus beiden Vorschriften folgt aber weder die Formel dieses Rechners noch eine universelle Schuldenquote für Kreditentscheidungen.

Nutze das Ergebnis deshalb als eigene Rechengrundlage. Wenn die Quote im Szenario deutlich steigt, kannst du konkret überlegen, welche Rate zuerst reduziert, umgeschuldet oder vollständig abgelöst werden könnte. Wenn vor allem die Wohnkosten den erweiterten Belastungskontext prägen, ist ein vollständiger Haushaltsplan der passendere nächste Schritt.

Lebenshaltung und Rücklagen separat planen

Variable Ausgaben und Rücklagen sind keine Eingabefelder dieses Schuldenquotenrechners. Das ist eine bewusste Abgrenzung: Die Quote soll Kreditraten sauber ins Verhältnis zum gezählten Einkommen setzen. Für die Frage, was am Monatsende tatsächlich übrig bleibt, brauchst du zusätzlich eine vollständige Einnahmen- und Ausgabenübersicht.

Der interaktive Budgetplaner der Verbraucherzentrale erläutert den Nutzen einer solchen Übersicht. Ergänzende Grundlagen zur Finanzplanung bietet die Verbraucherzentrale in ihren Hintergrundinformationen. Diese Quellen helfen bei der Haushaltsplanung, sie definieren weder die Rechnerformel noch einen Kreditgeberstandard.

Praktisch kannst du beide Ebenen verbinden: Verwende hier nur Einkommen und Kreditraten für die Quote. Übertrage anschließend das Einkommen nach Kreditraten in deinen Haushaltsplan und ziehe dort Wohnkosten, feste Verträge, notwendige Lebenshaltung, unregelmäßige Ausgaben und gewünschte Rücklagen ab.

Export, Druck und Datenschutz

Im Expertenmodus kannst du die abgestimmte Tabelle als kreditzentrale-schuldenquote.csv herunterladen. Die CSV-Datei eignet sich für eine Tabellenkalkulation oder für deine eigenen Unterlagen. Mit der Druckfunktion deines Browsers kannst du die Ergebnisse außerdem drucken oder lokal als PDF sichern.

Berechnung, Ergebnistabelle und Vorbereitung des Exports bleiben in deinem Browser. Der Rechner nutzt dafür keinen Netzwerkzugriff, keinen Browser-Speicher, keine Cookies und keine externen Daten. Wenn du die Seite neu lädst, solltest du deshalb nicht davon ausgehen, dass deine Eingaben automatisch wiederhergestellt werden. Speichere die CSV oder einen Ausdruck, wenn du deine Rechnung später noch einmal ansehen möchtest.

Häufige Fehler und sinnvolle nächste Schritte

Eine Rate fehlt: Lege im Expertenmodus pro Kredit eine eigene benannte Zeile an. So bleibt die Summe nachvollziehbar.

Eine Zahlung wird doppelt gezählt: Erfasse entweder die gesamte Vertragsrate oder ihre Bestandteile, nicht beides.

Ein Bonus wirkt wie festes Einkommen: Kennzeichne unregelmäßige Beträge als vorübergehend. Du kannst direkt vergleichen, wie sich das Ein- oder Ausschließen auf die Einkommensbasis auswirkt.

Das Ergebnis wird mit frei verfügbarem Geld verwechselt: Die 2.550 Euro im Beispiel sind nur das Einkommen nach Kreditraten. Erst der Haushaltsplan zeigt, was nach allen Ausgaben verbleibt.

Die persönliche Vergleichsquote wird als Vorgabe gelesen: Sie ist ausschließlich deine Eingabe. Wähle sie beispielsweise, um zwei eigene Varianten zu vergleichen, nicht um eine Entscheidung eines Kreditgebers vorherzusagen.

Nach der Berechnung kannst du die größte Kreditrate identifizieren, Vertragsdaten zusammentragen und mehrere konkrete Wege vergleichen. Möglich sind je nach Vertrag eine Sondertilgung, eine veränderte Rate, eine Umschuldung oder ein geordneter Schuldenabbau. Rechne Kosten, Laufzeit und Bedingungen jeweils separat, bevor du dich entscheidest.

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Fragen zur Schuldenquote

Welche Kreditraten soll ich eintragen?

Trage alle regelmäßigen monatlichen Zahlungen ein, die zu deinen laufenden Krediten gehören. Im Expertenmodus kannst du bis zu zehn Raten einzeln benennen. So erkennst du ihren Anteil an der gesamten Kreditratensumme.

Zählt vorübergehendes Einkommen mit?

Das entscheidest du im Expertenmodus ausdrücklich. Der Rechner weist verlässliche und vorübergehende Einkünfte getrennt aus. Für eine vorsichtigere eigene Betrachtung kannst du vorübergehende Beträge aus der gezählten Summe herauslassen und beide Varianten vergleichen.

Werden Miete und Lebenshaltung abgezogen?

Nein. Wohnkosten erscheinen im Expertenmodus nur als separater Kontext zusammen mit den Kreditraten. Lebenshaltung und Rücklagen gehören in einen eigenen Haushaltsplan. Der Rechner zeigt keinen Restbetrag nach all diesen Ausgaben.

Was bedeutet die persönliche Vergleichsquote?

Sie ist ein selbst gewählter Prozentwert. Der Rechner zeigt den dazu passenden Zahlungsbetrag sowie den Abstand deiner aktuellen Quote. Der Wert ist keine allgemeine Empfehlung und keine Vorgabe eines Kreditgebers.

Was verändern die Szenarien?

Ein Szenario senkt alle gezählten Einkünfte um deinen Prozentsatz. Ein zweites erhöht jede Kreditrate um deinen Prozentsatz. Das kombinierte Szenario wendet beide Veränderungen gleichzeitig an. Die eingetragenen Wohnkosten bleiben dabei unverändert.

Kann ich die Rechnung speichern?

Der Rechner speichert deine Eingaben nicht im Browser. Du kannst die Ergebnistabelle lokal als kreditzentrale-schuldenquote.csv herunterladen oder die Seite über die Browserfunktion drucken beziehungsweise als PDF sichern.